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Vorwort
Am 25. Juni 1876 wurde General G. A. Custer und der größte Teil seines berühmten 7. Kavallerie-Regiments am Little Big Horn-River von den vereinigten Sioux, Cheyenne und Arapahoe vernichtend geschlagen. Kaum ein halbes Jahr später war die siegreiche indianische Streitmacht von den an Waffen und Zahl drük-kend überlegenen Truppen auseinandergesprengt worden und den einzelnen Häuptlingen blieb nichts weiter mehr übrig, als sich mit ihren Stämmen den rachedürstenden Soldaten auf Gnade oder Ungnade zu ergeben.
Doch kein Häuptling bot den Weißen Unterwerfung an, ehe er sich nicht mit ihnen in hartem Kampfe gemessen. In vielen Fällen wurden die von Hunger und Not geschwächten Indianer von den gut ausgerüsteten Truppen überrascht und erst nach verzweifelter Gegenwehr überwunden. Am 9- September 1876 verlor der tapfere Oglalahäuptling Amerikanisches Pferd in einem ungleichen Treffen gegen die Soldaten des Captains Anson Mills bei Slim Buttes den größten Teil seiner Krieger und sein eigenes Leben. Colonel Randall S. Mac Kenzie, General Crooks Kavalleriekommandeur, stieß am 26. November des gleichen Jahres in der Nähe des Hole-in-the-Wall, im Powder-River-Land, auf Stumpfes