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Es ist sicher, daß der „Baron" mich mittelbar veranlaßt hatte, mit dieser törichten Geschichte ein Ende zu machen. Es war sein persönliches Gehaben, seine Art, über Menschen und Dinge in witzigen Maximen zu sprechen, vielleicht auch die elegante Lässigkeit, mit der er über die Frauen redete, kurzum seine selbstsichere und überlegene Haltung, der ich es verdankte, daß ich mich entschloß, Otti nicht mehr wiederzusehen.
Ich erinnere mich noch unseres ersten Heimwegs aus dem germanistischen Kolleg von Professor von Miller und des Eindrucks, den seine Geschichte auf mich machte. Übrigens eine ganz unbedeutende und nichtige Geschichte, die in München spielte und sich auf eine Frau der Münchner Gesellschaft bezog, zu der er — wie er zwischen den Zeilen erraten ließ — in galanten Beziehungen stand. Es machte auf mich Eindruck, daß diese Dame kein „Mädel", sondern eine Frau war — ich kannte bis dahin nur Mädels —, allem Anschein nach eine wohlhabende Frau, vielleicht sogar eine, die geschieden war oder in Scheidung mit ihrem Manne lebte. Das alles erzählte er natürlich nicht, auch hatte er weder damals noch später mich ihren Vor- oder gar Nachnamen vernehmen lassen. Wenn er sie erwähnte, so geschah dies mit jener graziösen Undeutlichkeit, die vieles erraten und nichts wissen ließ; nicht einmal „meine Freundin" sagte er, sondern meist „eine Freundin von mir, die ". Doch selbst dies war wieder so fein nuanciert, von jenem undefinierbaren Gachet weltmännischer Erfahrung um-
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