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Bernd Wiese - Südafrika [antikvár]
 
DIE SPITZE DES AFRIKANISCHEN KONTINENTS: SÜDAFRIKA Weite Wüsten und der Garten Eden Der Werbeslogan des südafrikanischen Fremdenver-kelirsamtes -Heute scheint die Sonne in Südafrikakönnte nicht treffender formuliert sein: Zwischen dem südlichen Wendekreis und dem Kap der Guten Hoffnung, zwischen der Küste des Südatlantik und des Indischen Ozeans erstreckt sich das Land im Sonnengürtel der Subtropen. Den Norden und das Küstentiefland von Natal prägen noch die Hitze und Schwüle der äußeren Tropen, während das riesige...
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DIE SPITZE DES AFRIKANISCHEN KONTINENTS: SÜDAFRIKA Weite Wüsten und der Garten Eden Der Werbeslogan des südafrikanischen Fremdenver-kelirsamtes -Heute scheint die Sonne in Südafrikakönnte nicht treffender formuliert sein: Zwischen dem südlichen Wendekreis und dem Kap der Guten Hoffnung, zwischen der Küste des Südatlantik und des Indischen Ozeans erstreckt sich das Land im Sonnengürtel der Subtropen. Den Norden und das Küstentiefland von Natal prägen noch die Hitze und Schwüle der äußeren Tropen, während das riesige südafrikanische Plateau, das sich von Transvaal über den Granje-Freistaat bis nach Natal erstreckt, ein gemäßigtes, sonnenreiches Hochlandklima aufweist. In Johannesburg können die Morgenstunden der Wintermonate zwischen Juni und September bitterkak sein, so daß man sich auf die wärmende Sonne freut. Auch in der sommeriichen Regenzeit zwischen Oktober und März steigt das Thermometer auf dem Hochland selten über dreißig Grad Celsius, und die Abendstunden sorgen für erfrischende Kühle. Im Binnenland und im Westen Südafrikas überwiegt trockenes Klima, und verregnete Tage sind hier eher unbekannt; dafür kann man im Sommer unter großer Hitze leiden. Dann suchen auch die Südafrikaner die wolkenreichen und kühlen Gebiete an der Südküste auf Dort herrscht an der Gartenroute ganzjährig feuchtes und mildes Klima. Herrlich grüne und üppige Gärten zeugen hier zu allen Jahreszeiten von den paradiesischen Bedingungen. Der Südwesten des Landes mit der Kaphalbinsel ist durch mediterranes Klima geprägt: Auf heiße, warme Sommer (November bis Februar) folgen milde, feuchte Winter Ouni bis August). Dann brechen auch die schweren Nordweststürme über Kapstadt herein, die die Schiffahrt auf der Route um das Kap der Guten Hoffnung gefährden, und auf den Kämmen der Gebirge kann in dieser Jahreszeit für Stunden oder Tage Schnee liegen. Die Pflanzenwelt hat sich den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen angepaßt: Im Nordosten und im Küstentiefland von Natal bis südlich von Durban finden sich tropische Savannen mit Palmen, Affenbrot- bäumen und ausgedehnten Grasfluren. Dazu gesellen sich Nutzpflanzen wie Banane, Baummelone, Sisal und Zuckerrohr. Die über tausend Meter hohen Steilabbrüche der Drakensberge in Natal und Transvaal tragen Reste immergrüner Bergwälder, die heute durch riesige Forsten aus Kiefern und Eukalypten ergänzt werden. Fast baumlose subtropische Steppen bedecken die östlichen Teile des Hochlands. Der Mensch hat sie in Weide- und Ackerland umgewandelt. Das südliche Hochland und der Westen des Landes bestehen aus Halbwüsten und Wüsten, in denen eine schüttere Pflanzenwelt aus Zwergsträuchem und wasserspeichemden Sukkulenten der Hitze und Trockenheit trotzt. Überweidung durch Schafe und Ziegen, Ausbeutung des Gmnd-wassers und die Erosion der obersten Bodenschicht durch Wind und Regen haben ganze Landstriche -verwüstet Im Südwesten der Kapprovinz hat sich ein auf der Welt einzigartiges Pflanzenreich entwickek: Hier erstrecken sich die mannshohen Sträucher und Büsche des Fynbos, die an die Macchia des Mittelmeerraums erinnern, diese jedoch an Artenvielfalt in den Schatten stellen. Hunderte farbenfroher Erikazeen, leuchtende Proteen - Südafrikas Nationalblumen - und mannigfaltige Lilien, Gladiolen und Orchideen bieten den Natur-liebhabem und Fotografen vor allem im Frühjahr (Oktober) fantastische Anblicke. Die Tierwelt Südafrikas gehört dank der riesigen Nationalparks und Wildreservate zu den artenreichsten der Erde. Durch Savannen und Steppen streifen die sogenannten Großen wie Löwen, Elefanten, Giraffen, Büffel und Nashörner; aber auch Herden von Antilopen und Zebras queren die Wege. In den flachen Lagunen der Küste von Natal lauem Krokodile. Die Haie des Indischen Ozeans, die Delphine und zahlreiche andere -Wunder, der marinen Welt lassen sich in den Ozeanarien von Durban und Port Elizabeth bestaunen. Angler finden ein reiches Betätigungsfeld an den Flüssen und Seen des Binnenlandes, vor allem aber entlang der fast 3000 Kilometer langen Meeresküste. Das planktonreiche Wasser des Benguela-Stroms ist so fischreich, daß sich Robben, Seevögel und Angler die Beute teilen.

Termékadatok

Cím: Südafrika [antikvár]
Szerző: Bernd Wiese
Kiadó: Verlag C. J. Bucher GmbH.
Kötés: Varrott papírkötés
ISBN: 3765807834
Méret: 240 mm x 300 mm
Bernd Wiese művei
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