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Reiseland Südfrankreich
Nizza und die Cöte d'Azur, Biarritz und das Baskenland oder die neuen Badeorte des Langue-doc - Badeurlauber finden viele Ziele im Süden Frankreichs. Und hinter der Küste liegt die Fülle großer Landschafts- und Kunsterlebnisse, locken alte Städte, hüten Kirchen und Museen ihre Schätze, laden Berge, Flußtäler, Weingebiete zum Wandern und Verweilen ein
Viele Reisewege führen durch Südfrankreich, auch wenn das Ziel vielleicht in Spanien oder Portugal liegt. Dieser Führer wendet sich speziell an Urlauber, die Südfrankreich in großen Zügen auf Durchfahrtsrouten kennenlernen möchten. Er zeigt schnelle, schöne, interessante Routen, stellt Sehenswertes am Wege vor, weist auf Abstecher hin. Für den eiligen Reisenden ist er eine Ergänzung zum Großen Polyglott Südfrankreich.
Landesnatur
Von den drei großen Beckenlandschaften Frankreichs gehören zwei zum Süden. Die eine, das Aquitanische Becken, ist dem Atlantik zugewandt, die andere, das Rhdne-Becken, öffnet sich zum Mittelmeer hin. Umschlossen werden
diese beiden Landschaften von den Pyrenäen im Südwesten, den Alpen im Südosten und dem Zentralmassiv mit seinen markanten Vulkangipfeln im Norden. Eine klare geographische Trennungslinie zwischen dem atlantischen Teil Südfrankreichs im Westen und dem mediterranen im Osten bilden die Cevennen und mehrere kleinere Gebirgszüge, die eine einheitliche geologische Struktur aufweisen.
Granit und Basalt bestimmen mit ihren Farben das Gesicht der Städte und Dörfer. Den Steilabfall nach Südosten und Osten markieren die Cevennen mit ihren alten Schiefern, die nach Süden im Gebiet der Causses, großer karstiger Kalkplateaus, den reizvollen Kontrast zwischen Schwarz und Weiß in das Landschaftsbild bringen.
Das Aquitanische Becken besteht hauptsächlich aus tertiären Schichten. Im Tertiär hoben sich die ersten Faltenzüge der Pyrenäen aus der Senke empor. Erdöl- und Erdgaslager bildeten sich (größtes Vorkommen bei Pau). Die von Flußläufen stark gegliederte Randlandschaft geht zur Küste hin in eine große Ebene über. Die ehemals stark sumpfigen Landes wurden aufgeforstet.