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III
JOSEPH HAYDN • SyiMPHONIE B DUR Nr. 102
Das in der Preußischen Staatsbibliothek befindliche Autograph umfaßt 37 Blätter in großem Quer-Oktavformat, von denen 70 Seiten beschrieben sind. Das Titelblatt trflgt die Aufschrift: „Sin-fonia in b fa" und die Jahreszahl 795 (1795). Ober dem ersten Notenblatt das übliche „In Nomine Domini" und „di me Giuseppe Haydn London 794 (1794). Ober dem zweiten Satz steht noch einmal „In Nomine Domini" und am Schluß „Fine Laus Deo". Zu Vergleichszwecken wurde noch benutzt eine alte Stimmen-ausgabe von Simrock: „Grande Sinfonie a plusieurs Instruments composée pour le Concert de Mf Salomon par J. Haydn. Oeuvre 98 (II). Chez N. Simrock a Bonn." Verlagsnummer 141. Bine neuere Ausgabe des gleichen Verlegers trfigt die Nummer 809.
I.Satz.
Takt 1 und 6 fehh auf dem B der Pauke das Wirbelzeichen (fr).
Takt 11, 12 ff. Das letzte und erste Achtel jeden Taktes ist in den 1. Geigen und Bratschen ausdrücklich als gestoßen bezeichnet.
Takt 26. Hier ist in den 2. Geigen die Abschlußnote richtig als Achtelnote geschrieben, an allen späteren Stellen als Viertelnote; ich habe überall Achtelnoten gesetzU
Takt 39 ff. müssen die sf wohl durchgehend in den 1. Geigen stehen* im Ms. sind sie unvollständig, in den St. vollständig.
Takt 43 ff. ist in den 1. Geigen immer nur die erste Hälfte des Taktes bezeichnet rr r r rrrr. ich nehme an, dag hier wie in ähnlichen Fällen die zweite Takthälfte ebenso gespielt werden soll,-z. B. in Takt 50 und 51, wo immer nur die beiden ersten Achtelpaare mit Bogen versehen sind.
Takt 54 ist im Ms. das vorletzte Achtel der 1. Geigen es, in den St. jedoch schon d.
Takt 60 haben die Bässe im Ms.
doch dürfte
nach Analogie von Takt 58 und später von Takt 246 die hier gewählte Lesart die richtigere sein.
Takt 86 ist der Vorschlag in den St als J^, im Ms. als notiert
Die späteren Vorschläge Takt 115, 116 und 266 sind im Ms. J^, sollen aber sicher kurz sein.
Takt 92 ist der Bogen für die letzten beiden Achtel aus den St übernommen. Takt 94, 95 und 97 steht im Baß kein sf. Takt 100 und 102 steht bei den Bratschen in den St. auf dem letzten Viertel ein sf, im Ms. logischerweise nicht Takt 104 ist in der Pauke im Ms. und in den St ausdrücklich ff vorgeschrieben.
Takt 130. Die Celli, die im Ms. auf besonderer Zeile notiert sind, setzen direkt mit p ein.
Takt 192—195 steht im Ms. in den Fagotten vor der ganzen Note ein /-Vorschlag, vor den halben Noten