Bővebb ismertető
Vorwort. Die erste Auflage von Albert Hucks Synopse ist das erste Bucii gewesen, das ich mir in meinem ersten Studiensemester Sommer 1893 gekauft habé: und seit dieser Zeit hat es mieh in wechselnden Auflagen als unentbehrliches Werkzeug durch meine Lem- und Lehrjahre begleitet. So ist es mir eine ganz besondere Freude gewesen, daö dér verehrte Herr Verfasser im Einvemehmen mit deni Verlag mir die Neubearbeitung dieses Werkes anvertraute, dem ich in Gemeinschaft mit mehr als 30000 Theologen aller Lánder so viel verdanke, und ich gebe dieses Buch neu heraus in dér Hoffnung, daö es auch weiterhin die Grundlage aller theologischen Arbeit an den Synoptikern bleiben und dem Namen seines Verfassers Éhre machen möge. Die Anlage dieser Synopse unterscheidet sie von allén áhnlichen Werken dadurch, daö jedes dér drei Evangelien ira vollen Wortlaut seines eigenen Zusammenhanges und in unveránderter Reihenfolge in seiner Spalte zum Abdruck kommt und daö die entsprechenden Parallelstellen so oft wiederholt sind, als es durch diesen Grundsatz erforderlich wird. Dadurch ist die Synopse von allén Quellentheorien unabhángig gemacht und bietet für jede Betrachtungsweise freies Féld. Die Neubearbeitung hat in nur ganz wenigen Fállen kleine Anderungen in dér Gruppierung dér Parallelen und in dér Gestaltung des Textes vorgenommen und das Matériái an Apokryphenparallelen vornehmlich aus Neufunden vermehrt. Ihr Hauptaugenmerk hat sie auf den kritischen Apparat geriehtet, dér durch einschneidende Kürzungen übersichtlich gestaltet worden ist. Aus dér Fülle dér Lesarten sind nur die wichtigaten ausgewáhlt worden, welche für die Textgestaltung ernstlich von Bedeutung sind oder Anlaű zu einer fruchtbaren Diskussion gébén können. Dabei sind insbesondere gegenseitige Angleichungen dér verschiedenen Evangelientexte weggelassen worden. Um aber dem Lehrer Gelegenheit zűr Einführung in die Methode dér Textkritik zu bieten, habén wir die mit einem f bezeichneten Abschnitte Nr. 122-129, 235, 236, 249-251 mit reicherem Apparat ausgestattet. Samtliche Angaben über Lesarten sind aus den originalen Quellén neu entnommen und nicht aus kritischen Apparaten anderer Ausgaben abgeschrieben. Eine starke Kürzung hat auch die Einleitung erfahren, da wir jetzt in dér glücklichen Lage sind, auf bewáhrte Hilfsmittel zűr Einführung in die Textkritik verweisen zu können. Die in den letzten Auflagen als Anhang beigegebenen Johannesparallelen sind nicht wieder gedruckt worden. Statt dessen habén wir die Parallelstellen des 4. Evangeliuins in kleinen Ráhmchen im Text namhaft gemacht und bitten den Leser, sein griechisches Neues Testament an den betreffenden Stellen neben die Synopse zu légén. Das wird ihm bequemer sein als jede andere Weise. Das erhebliche MaB von Arbeit, welches zu dieser Uingestaltung erforderlich war, konnte nur daduroh bew<igt werden, daö eine Anzahl von jüngeren Freunden und Schülern sich mir selbstlos zűr Verfügung stellte, und ich sage ihnen dafür meinen herzlichsten Dank. Die Hauptlast hat Herr Privatdozent Lic. Hans-Georg Opitz getragen, dem wir die Durchführung des Programms bis in allé Einzelheiten verdanken. Bei dér Kollation dér griechischen und lateinischen Handschriften habén die Herren stud. phil. WalterJacob und stud. theol. Günter Gentz mitgewirkt, die