Bővebb ismertető
zAn den LeserZu einer Zeit, da die abgelegensten Winkel der Welt keine Geheimnisse mehr bergen, was ist da noch Neues über ein so altes Land wie Syrien zu sagen? Seit Volney bis Jérőme und Jean Tha-raud, durch Chateaubriand, Gérard de Nerval, Gertrud Bell, Maurice Barrés und Eugene-Melchior de Vogué hat sich das westliche Publikum bereits mit allem vertraut machen können, was die Schönheit des Barada, Palmyras und Aleppos ausmacht. Sollte ich, um der Banalität zu entrinnen, zur politischen Reportage Zuflucht nehmen? Das scheint mir nicht dem Sinn dieser Sammlung zu entsprechen. Statt der Beschreibung eines Syrien, das unter den unruhigen Zeitläuften unseres Jahrhunderts zu leiden hat, habe ich es vorgezogen, mich den unvergänglichen Episoden seiner Geschichte und der Seele seines Volkes zuzuwenden. Mein Hauptanliegen war, die Reiseroute nach herkömmlicher Art zu beschreiben und die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden.Das Bild, das ich in großen Zügen zu vermitteln versuche, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wie jedes Werk dieser Art läßt auch das vor-liegende vieles unerwähnt. Es wendet sich an das breite Publikum, nicht an den Spezialisten. Ich wünsche nur, daß dieses Buch in keiner Weise die Tatsachen fälsche, sondern ein Land zeige, das wohl seiner Vergangenheit treu ist, aber zugleich mit Entschlossenheit das große Abenteuer unserer modernen Welt besteht.Simon JargyOhne Damaskus wäre Toledo nicht gewesen, Bagdad hätte die Herrlichkeit der Söhne Abbas nicht gekannt Ahmad ChawqiEine Heimat der Phantasie, einer der Wohnsitze der Poesie, eine der Hochburgen der Seele Maurice Barrés