Bővebb ismertető
Vorwort
Diese »kardiologischen Tabellen« sollen dem praktisch tätigen Arzt in der Allgemeinoder Fachpraxis und auch dem wissenschaftlich Arbeitenden in übersichtlicher Form wichtige neue Ergebnisse vermitteln und gleichzeitig bewährte Grundlagen auffrischen. Das Büchlein ist vorwiegend zum Nachschlagen gedacht, es wurde deshalb mit großen Titeln und einem ausführlichen Sachregister versehen. Der Student wird beim Durchblättern erkennen, wo sich noch Lücken in seinem Wissen befinden.
Gegenüber der ersten Auflage wurden viele Tabellen ausgetauscht und neue hinzugefügt. Die meisten Veränderungen ergaben sich auf dem Gebiet der Herzrhythmusstörungen und der Hypertonie. Vielen Anregungen folgend, wurde der therapeutische Teil besonders erweitert.
Es finden sich Tabellen über Normalwerte, über die Schweregrade der Herzinsuffizienz, der Hypertonie, der peripheren Durchblutungsstörungen und über die Stadien der Netzhautveränderungen bei Hypertonie. Tabellen mit ausführlichen Angaben über die Störmöglichkeiten von Herzschrittmachern in Beruf und Freizeit wurden neu aufgenommen. Die akute Therapie bei Herzinfarkt, bei Herzrhythmusstörungen oder Schock wird abgehandelt, anschließend jeweils auch die Behandlung der chronischen Störungen, wobei als Beispiel auch Firmenbezeichnungen erwähnt werden.
Tabellen können ein Lehrbuch nicht ersetzen, ihr Studium kann nur als Ergänzung dienen. Ihr wesentlicher Sinn ist, bei allen Krankheitsbildern das diagnostische und therapeutische Spektrum aufzuzeigen. Man diagnostiziert nur die Krankheiten, an die man denkt! Das gleiche gilt natürlich auch für die therapeutischen Möglichkeiten.
Die Tabellen wurden einzelnen Veröffentlichungen in Zeitschriften und Büchern entnommen. Da es heute nicht mehr möglich ist, die Literatur vollständig zu überblicken, spielte bei der Auswahl neben einer nicht vermeidbaren Subjektivität auch der Zufall eine Rolle. Für Hinweise und Anregungen zur Ergänzung der nächsten Auflage wäre ich dankbar.
Dem Verleger, Herrn Nicolaus M. Fisch und Herrn Hans-Dieter Nagel gilt mein besonderer Dank für die verständnisvolle Zusammenarbeit.
Helmut Klepzig
D-6240 Königstein i. Ts., März 1980
Klinik der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten