Bővebb ismertető
Die vorliegende Tabellensammlung ist als Nachschlagewerk, nicht als „Lese"-Buch gedacht. Es kann und soll Lehr- und Handbücher nicht ersetzen. Als ersteres kann insbesondere das Werk von Jahnecke, als zweites das Werk von Genest et al. empfohlen werden (s. Literaturverzeichnis).
Das vorliegende Heft wendet sich an alle Ärzte, die mit der Hypertonie zu tun haben. Da diese Erkrankung jeden fünften Erwachsenen in unserem Lande trifft, wendet es sich somit nahezu an jeden Arzt, da auch der fern von der Inneren Medizin arbeitende Spezialist wie etwa der Augen- oder Frauenarzt immer wieder mit Hochdruckkranken in Beziehung gerät. Als Landesbeauftragter für Hessen der Deutschen Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdrucks gem. e. V. habe ich in den vergangenen Jahren eine große Zahl von Fortbildungsveranstaltungen, meist bei Ärztlichen Kreisvereinen, bestritten. Bei den Diskussionen, die sich hierbei entwickelten, ist der Gedanke entstanden, ein Tabellarium mit Fakten zum Thema Hypertonie zu erstellen. Die Ziele des Bändchens sind :
1. Zahlen und Daten zum eigentlichen Begriff der „Hypertonie" zu geben;
2. die heute bekannten Fakten zur Ätiologie der Hypertonie vor Augen zu führen;
3. Pathogenese und Pathophysiologie der Hypertonie anschaulich zu machen;
4. in der Diagnostik an seltenere Ursachen der Hypertonie zu erinnern;
5. Anhaltspunkte zur Therapie und deren Nebenwirkungen zu geben;
6. vor Augen zu führen, welche Lebenserwartung Hypertoniker unter Therapie oder bei gleichzeitigem Vorhandensein zusätzlicher Risikofaktoren haben.
Es ist also nicht so sehr das Bestreben, dem Leser neue Daten zu vermitteln, als vielmehr ihm Fakten an die Hand zu geben, um seine im Studium, aus den Lehrbüchern und aus der Praxis gezogenen Meinungen und Vorstellungen zu untermauern oder notfalls zu korrigieren. Insbesondere aber soll es dienen, ein größeres Datenmaterial an einer Stelle zu vereinen und hier dem Zugriff bereitzuhalten.
D. Höfner