Bővebb ismertető
Vorwort Aufbauend auf den Erfahrungen des Bahnjirztlichen Dienstes in der Deutschen Demokratischen Republik wurde im Jahre 1958 ein dem sozialistischen Verkehrswesen entsprechender Medizinischer Dienst des Verkehrswesens der DDR (MDV) gebildet. Mit Unterstützung der Partei der Arbeiterklasse sowie der Regierung der DDR und dank der unermüdlichen Einsatzbereitschaít aller Mitarbeiter des MDV konnten in der Vergangenheit die gestellten Aufgaben gemeistert, die wesentlichen Forderungen einer modernen Verkehrsmedizin erfüllt sowie die Voraussetzungen für den weiteren Aufbau unserer Institution geschaffen werden. Das im Sommer 1956 vom Bahnarztlichen Dienst der Deutschen Reichsbahn herausgegebene Taschenbuch für den Bahnarzt entspricht nicht mehr den Erfordernissen einer modernen Verkehrsmedizin. Es hat sich immer mehr das Bedürfnis herausgestellt, dem Verkehrsmediziner ein neues Taschenbuch zur Verfügung zu stellen. Unter Berücksicht.igung der Erfahrungen des MDV* im Rahmen eines sozialistischen Verkehrswesens wurde auf Initiative des 1. Stellvertreters des Chefarztes von einem Autorenkollektiv das vorliegende Taschenbuch fiir den Bereichsarzt erarbeitet. Der Hauptwert dieses Buches liegt darin, daB es aus der Praxis für die Praxis geschrieben wurde. Das Taschenbuch für den Bereichsarzt ist kein Ersatz für Rechtsvorschriften oder Tauglichkeitsbestimmungen und schon gar nicht fiir Lehrbücher. Es ist als eine Anleitung zum Handeln nicht nur für den Bereichsarzt, sondern für alle in der Verkehrsmedizin eingesetzten Arzte und mittlere medizinische Káder gedacht. Es enthalt die wesentlichen l'nterlagen und Daten sowie Hinweise, die der Verkehrsmediziner und seine Mitarbeiter in der taglichen Arbeit benötigen. Das Taschenbuch für den Bereichsarzt wurde im 25. Jahr der Griindung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zu Ehren des VIII. Parteitages der SED geschrieben. Der MDV gibt mit diesem Taschenbuch seinen Mitarbeitern ein Hilfsmittel in die Hand, das es ihnen ermöglicht, die medizinische Betreuung der VerkehrsschafTenden auf der Grundlage der Einheit von Vorbeugung, Behandlung und Nachsorge noch eflektiver zu gestalten. Mit der Realisierung dieser Aufgabe werden wesentliche Voraussetzungen geschaílen, die Verkehrstrager in der DDR bei den ihnen iibertragenen Transportaufgaben durch Erhölmng der Verkehrssicherheit und Steigerung der Arbeitsproduktivitat zu unterstützen. J. Stein Berlin, den 21. April 1971H. Mutter