Bővebb ismertető
VORWORT ZUR ZWEITEN AUFLAGE
Ein Kollektiv von Fachleuten aus verschiedenen Berufen der polygrafischen Industrie hat dieses Buch f ür die Kollegen der Verlage und Redaktionen zusammengestellt. Das Technische Handbuch soll in erster Linie den fachiechnisch weniger Erfahrenen helfen, die iypografischen und illustrativen Mittel sowie den Produktionsablauf in den Druckereien kennenzulernen. Es soll sie befähigen, den Zeitungen, Zeitschriften und anderen Druckerzeugnissen eine ihrem Inhalt entsprechende und ihm dienende Form zu geben, und den Kollegen der Technik helfen, ihre Arbeit zu verbessern und zu erleichtern. Das Autorenkollektiv, das unter Leitung des Chefredakteurs der Fachzeitschrift ,,Papier und Druck", Kollegen Ing. Martin Scholze, arbeitete, hat damit einen wertvollen Beitrag für eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen den Verlagen und den polygrafischen Betrieben geleistet.
Das Technische Handbuch für Verlage und Redaktionen erscheint zu einem Zeitpunkt, da mit Hilfe der Presse und Literatur neue große Aufgaben in der Deutschen Demokratischen Republik zu lösen sind. Es gilt, alle Werktätigen bewußt in die Leitung von Staat und Wirtschaft einzube-ziehen und ihre schöpferischen Kräfte durch die Erhöhung der politischen, kulturellen und fach-liehen Kenntnisse für den weiteren schnellen Aufbau des Sozialismus voll wirksam werden zu lassen.
Der vielgestaltige Inhalt unserer Presse und Literatur verbietet jede schematische Arbeit. Er erfordert eine ihm entsprechende schöpferische und für den Inhalt parteiergreifende Gestaltung. Es kommt darauf an, die beste Form bei voller Ausnutzung der technischen Mittel und bei Beachtung der Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Auch die beste redaktionelle Arbeit wird in ihrer Wirkung auf den Leser beeinträchtigt, wenn die Mitarbeiter der Verlage die vorbereitenden Arbeiten ohne ausreichende Kenntnis der gestalterischen Mittel erledigen. So fördern z.B. unsachgemäße A nordmtng von Pressebeiträgen, unangebrachte Überbetonung von Überschriften durch die Wahl zu vieler verschiedener Schriftcharaktere und unverhältnismäßig großer Schriftgrade usw. nicht die Lesbarkeit der Zeitungen und Zeitschriften, regen den Leser nicht an, sondern wirken störend. Zudem führt der fehlerhafte Einsatz der technischen Mittel zur unrationellen Fertigung in den Druckereien. Zum anderen verursacht die ungenügende Kenntnis des Produktionsablaufes unnötige Erschwernisse und Verzögerungen in der Herstellung der Druckerzeugnisse. Deshalb sollten alle Mitarbeiter der Verlage und Redaktionen über gewisse Kenntnisse auf dem Gebiet der grafischen Technik ver-