Bővebb ismertető
Vorwort
Mit der Fertigstellung des Bandes 5 ist der Tennis-Lehrplan des Deutschen Tennis Bundes vorerst abgeschlossen.
In diesen fünf Bänden sollte das Tennisspiel in seiner Vielfalt möglichst umfassend dargestellt werden. Zweifellos ersetzen Lehrbücher nicht den Lehrer. Jedoch können interessierte Tennisspieler und Pädagogen die in sich abgeschlossenen fünf Bände einzeln oder als durchgehenden Lehrplan nach Belieben als methodische Hilfe, Rüstzeug oder Nachschlagewerk in Theorie und Praxis nutzbringend anwenden. Welchen Wert man Sportlehrbüchern zumessen kann, geht aus einer Erklärung des berühmten französischen Daviscupspielers und Weltmeisters René Lacoste hervor. Er sagte einmal: «65 Prozent meines Könnens verdanke ich dem Studium guter Lehrbücher.«
Dem Deutschen Tennis Bund erschien es wichtig, im Band 5 gerade den Tennisspielern zu verdeutlichen, daß die hier und da noch auftauchende These »Laufen lernt man am besten durch Laufen, Schwimmen durch Schwimmen, Tennisspielen durch Tennisspielen« in dieser vereinfachenden Form nicht zutrifft. Tennis beansprucht, auch als unterhaltsames Spiel betrieben, alle körperlichen, geistigen und nervlichen Kräfte. Darum sollte sich der Freizeitspieler wie jeder Leistungssportler ein ausreichendes Maß an Kondition aneignen und systematisch trainieren.
Die wohl erfolgreichste Tennisspielerin der Welt, die Amerikanerin Billie Jean King, sagt dazu: »Es hat immerhin 15 Jahre ständigen Trainings gekostet, ehe ich den Ball im richtigen Augenblick und an der richtigen Stelle des Schlägers treffen konnte.« Und weiter: »Fast alle kreativen Dinge im Leben können verbessert werden, deshalb
übe ich auch ständig weiter. Training ist das ganze Geheimnis.«
Der Tennisaltmeister und Schriftsteller Roderich Menzel schreibt: »Aus eigener und bitterer Erfahrung rate ich allen Tennisbegeisterten, sich erst einmal die allerwichtigste Voraussetzung für das Tennisspiel zu schaffen: Eine unerschütterliche Gesundheit.«
Die besten Praktiker und Wissenschaftler aus dem Bereich des Deutschen Tennis Bundes, des Verbandes Deutscher Tennislehrer und der Hochschulen haben mit viel Akribie und Fachkenntnis alles Wissenswerte über das Konditionstraining und die Trainingslehre beschrieben. Ich spreche ihnen sowie den Verantwortlichen der BLV Verlagsgesellschaft für die wertvolle Arbeit Dank und Anerkennung aus.
Zwei Fakten scheinen mir noch erwähnenswert:
1. Vom Jahre 1974 bis zum Jahre 1977 stieg die Zahl der Mitglieder im DTB von 600000 auf 800000, die Zahl der Vereine von 3000 auf 4000.
2. Die Bände 1-4 des Tennis-Lehrplanes fanden eine begeisterte Aufnahme.
Es besteht daher die berechtigte Hoffnung, daß auch der Band 5 großen Anklang finden wird. Die Aussage »Fast alle kreativen Dinge im Leben können verbessert werden« beziehe ich auch auf den Tennis-Lehrplan. Ich bitte daher auch im Namen der Autoren alle interessierten Tennisspieler, ihre Gedanken über Form und Inhalt des gesamten Lehrplanes freimütig an die Kommission für Lehrarbeit im Deutschen Tennis Bund zu leiten. Jeder Hinweis wird mit Dank aufgenommen. »Alles fließt, alles verändert sich « -auch im Tennis!
Walther Rosenthal Präsident des Deutschen Tennis Bundes e. V.