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Die Landung auf Ilaniz
Es war eine tiefschwarze Nacht. Nur manchmal rift der Himmel auf, dann zeigte sich ein bleicher Vollmond. Der Wind jagte Wolken dahin wie riesige Pferdeherden mit wehenden Máhnen.
Das fahle Licht liefí für Momente die schroffen Felsen erkennen, die fast senkrecht zum Meeresufer hinabstürz-ten. Wenn die Wolken den Mond wieder völlig verdeck-ten, konnte das Auge nichts mehr ausmachen. Dann schien es, als ob das Rauschen der gewaltigen Wogen anschwellen würde; die Brecher, die gegen die Felsküste brandeten, übertönten sogar den Wind, der sich in den Steinklüften verfing und gelegentlich aufjaulte. Plötzlich flackerte ein Licht in einer engen Felskuhle auf. Drei Gestalten hockten um die Flammen herum. Sie hatten Decken um ihre Schultern gehángt und breitkrem-pige Hüte tief in ihre Gesichter gedrückt. Wenige Meter entfernt warteten ihre drei Pferde am FuL eines schmalen Felspfades.
»Terrloff könnte schon hier sein«, brummte einer der drei, ein hochaufgeschossener hagerer Mann. »Geduld«, mahnte der kleine Dicke ihm gegenüber. »Janor hat recht«, sagte der jüngste der drei, »wenn er nicht bald kommt, werden wir vor Sonnenaufgang die Stadt nicht erreichen.«