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Kazimierz Michalowski - Theben [antikvár]
 
Das antike Theben besteht aus zwei durch den Nil deudich voneinander getrennten .Ruinenkomplexen. Auf dem Ostufer dominieren der Tempel in Luxer und die große Gruppe der Sakralbauten in Karnak. Dort befand sich übrigens auch einst das Zentrum der alten Hauptstadt der ägyptischen Könige. Ein völlig anderes Bild bieten dagegen die archäologischen Relikte vom Westufer des Nils, am Rande der Wüste. Hier sind vor allem die Grabtempel der Pharaonen und die Felsengräber zu nennen, von denen heute das in einem unfruchtbaren Felsenkessel...
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Das antike Theben besteht aus zwei durch den Nil deudich voneinander getrennten .Ruinenkomplexen. Auf dem Ostufer dominieren der Tempel in Luxer und die große Gruppe der Sakralbauten in Karnak. Dort befand sich übrigens auch einst das Zentrum der alten Hauptstadt der ägyptischen Könige. Ein völlig anderes Bild bieten dagegen die archäologischen Relikte vom Westufer des Nils, am Rande der Wüste. Hier sind vor allem die Grabtempel der Pharaonen und die Felsengräber zu nennen, von denen heute das in einem unfruchtbaren Felsenkessel gelegene Tal der Könige, das in der Nähe befindliche Tal der Königinnen sowie die Nekropole hoher Würdenträger in Shech Abd el-Gurna als die größten Touristenattraktionen gelten. Wenn wir heute vom antiken Theben sprechen, so meinen wir für gewöhnlich diesen auf dem linken Nilufer gelegenen Teil der Stadt, in dem die sepulkrale Architektur dominierte. Doch muß daran erinnert werden, daß sich auf diesem Ufer auch einige Königspaläste befunden haben. Im Altertum war die bewohnte Stadt nicht so deutlich von den Stätten der Toten getrennt, wie es den Anschein haben könnte war es doch Brauch, Königsresidenzen neben Grabtempeln zu errichten, damit der Herrscher bereits zu Lebzeiten in der Nähe des Ortes weilen konnte, an dem nach dem Tode sein Kult fortgeführt werden sollte. Das heutige Bild des westlichen Theben unterscheidet sich also grundlegend vom ursprünglichen Aussehen der Stadt, und zwar nicht nur, weil die erhaltenen Ruinen fast ausschließlich von der ägyptischen Vorstellung vom Leben jenseits des Grabes zeugen, sondern weil in ihnen im Unterschied zu den Ruinen des östlichen Theben eine Friedhofsstimmung herrscht. Früher, als es eine solche Trennung zwischen dem westlichen und dem östlichen Theben noch nicht gab, wohnten auf dem Westufer des Nils viele Priester mit ihren Familien, zu deren Pflichten die Pflege und Erhaltung der Gräber und der Grabbauten gehörte. Des weiteren wohnte hier das Personal der dem Pharaonenkult geweihten Tempel, ganz zu schweigen von den Scharen von Arbeitern und Handwerkern, die bei der Errichtung und bei der Ausgestaltung der Bauwerke dieses Teiles der Hauptstadt beschäftigt waren.DIE ANFÄNGE THEBENSBeim Studium der Geschichte Thebens muß davon ausgegangen werden, daß die große städtische Agglomeration mit den Merkmalen einer Hauptstadt nicht auf einmal entstanden war.Der griechische Name rißai geht wahrscheinlich auf eine in der ägyptischen Sprache erfolgte phonetische Fusion zurück, die einen Tempelbereich (aus dem Amon-Tem-pel in Karnak), also einen Bezirk dieser Stadt bezeichnete, der für die Griechen ähnlich wie der Name Thebens in Böotien klang. Er tritt erstmals bei Homer auf (II. IX, 3814). Übrigens gebrauchten die Griechen später den 'HimtviDiospolis Magna, das heißt "Große Stadt des Zeus" (Zeus identifizierten sie mit Amon). Im alten Ägypten wurde die Stadt wie der Gau Waset genannt, jedoch für die Einwohner des antiken Theben war sie einfach entweder die "Stadt Amons" oder die "Stadt des Südens". Vom Werdegang dieser städtischen Agglomeration vor der Zeit des Mittleren

Termékadatok

Cím: Theben [antikvár]
Szerző: Kazimierz Michalowski
Kiadó: VEB E. A. Seemann Buch- und Kunstverlag
Kötés: Vászon
Méret: 210 mm x 290 mm
Kazimierz Michalowski művei
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