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L. Monden S. J. - Theologie des Wunders [antikvár]

Theologie des Wunders [antikvár]

L. Monden S. J.

 
EINLEITUNG D !e Beurteilung des Wunders, wie es in der katholisdien Kirdie gegeben ist, hat in den letzten fünfzig Jahren sowohl innerhalb als audi außerhalb der Kirdie beträditlidie Änderungen erlebt. Das auffallendste ist wohl die veränderte Haltung der niditgläubi-gen Wissensdiafl. Nodi zu Beginn dieses Jahrhunderts gehörte es in den Kreisen der Wissensdiafller zum guten Ton, die als wunderbar angeführten Gesdiehnisse adiselzudcend zu negieren oder sie ohne irgendweldie nähere Untersudiung in ihrer Gesamtheit durdi Suggestion,...
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EINLEITUNG D !e Beurteilung des Wunders, wie es in der katholisdien Kirdie gegeben ist, hat in den letzten fünfzig Jahren sowohl innerhalb als audi außerhalb der Kirdie beträditlidie Änderungen erlebt. Das auffallendste ist wohl die veränderte Haltung der niditgläubi-gen Wissensdiafl. Nodi zu Beginn dieses Jahrhunderts gehörte es in den Kreisen der Wissensdiafller zum guten Ton, die als wunderbar angeführten Gesdiehnisse adiselzudcend zu negieren oder sie ohne irgendweldie nähere Untersudiung in ihrer Gesamtheit durdi Suggestion, Magnetismus oder andere psydiologisdie Erklärungen wissensdiafllidi zu exorzisieren. Nun werden diese Gesdiehniss.e nidit mehr verkannt; und wenn audi die Wissensdiaft nodi immer traditet, eine Erklärung für diese Vorkommnisse in Riditung religiös-psydiisdier Faktoren zu sudien, so madit sie dodi keinen Hehl daraus, daß das Wunder sie vor ein überrasdiendes und vor allem audi nodi ungelöstes Problem stellt. Die heutige profane Wissensdiaft weist zwar meist ebenso entsdiieden wie früher die katholisdie Interpretation des Wunders von der Hand, aber sie akzeptiert zumindest die Wundergesdiehnisse als ernste wissensdiafllidie Aufgabe. Wenn man beispielsweise bedenkt, wie es in den Jahren um 1900 — nadi Aussage von A. Carrel — „nodi sdiwierig für einen jungen Arzt und gefährlidi für seine Laufbahn" war, sidi ernsthafl mit den Gesdiehnissen von Lourdes zu besdiäfligen', während 1930 eine medizinisdie Prüfungsarbeit über die gleidien Vorkommnisse von Lourdes von der Pariser Staatsuniversität mit der Bewertung „tres-bien" (sehr gut) angenommen wurde und 1937 die Sektion „Heilkunde und Religion" der New Yorker Akademie für Medizin Dr. Smiley Blanton nadi Lourdes sandte, damit er sidi ein;e umfassende Kenntnis über die dortigen Wundergesdiehnisse versdiafie, dann ist das wohl kennzeidinend für den unterdessen zurüdtgelegten Weg®. ' A. Carrel, L'homme cet inconnu (Paris 1935) 174 f. Anm. ^ H. Monnier, Étude médicale de quelques guérisons survenues a Lourdes (Paris 1930). Im Jahre 1939 wurde auch von A. Guarner der Universität von Algier eine Thesis über Lourdes eingereidit: De l'instantanéité des guérisons de Lourdes (Algier 1939). Über »r* ii,

Termékadatok

Cím: Theologie des Wunders [antikvár]
Szerző: L. Monden S. J.
Kiadó: Verlag Herder KG
Kötés: Vászon
Méret: 150 mm x 230 mm
L. Monden S. J. művei
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