Bővebb ismertető
Vorwort
•
Dieses Buch ist mit der Absicht geschrieben worden, die theoretischen Gesichtspunkte zusammenzufassen, die man auf Lichtbögen und Funken anwenden kann. Anknüpfend an die grundlegenden Arbeiten von Engel und Steenbeck, Seeliger und Elenbaas wurden eine Reihe verstreuter Arbeiten gesammelt, welche von den Verfassern und ihren Mitarbeitern veröffentlicht worden waren, aber heute nicht mehr überall zugänglich sind. Manches davon ist aus zeitbedingten Gründen unvollständig geblieben.
Das erste Kapitel behandelt die Elementarvorgänge, welche sich im Lichtbogenplasma abspielen. Daran schließt sich die Theorie der stationären Lichtbogensäule an, welche in ihren wesentlichen Zügen durch Elenbaas und Heller geschaffen wurde. Sie konnte in einigen Richtungen ergänzt und ausgestaltet werden.
Im dritten Kapitel haben wir den Versuch gemacht, die nichtstationären Bögen und Funken für die theoretische Behandlung zu erschließen, eine Aufgabe, der man bislang aus dem Wege gegangen ist. Wir hoffen, damit eine Anregung zu einer weiteren und gründlicheren Behandlung dieser wichtigen Probleme gegeben zu haben. Die Theorie der Vorgänge an den Elektroden ist ein erster Schritt, von dem wir jedoch glauben, daß wir mit ihm den Stromtransport zu den Elektroden entscheidend geklärt haben, welcher einige Jahrzehnte hindurch undurchsichtig geblieben war.
Im letzten Kapitel haben wir das Prinzip der minimalen Brennspannung und die Ähnlichkeitsgesetze erörtert. Beide Probleme stehen nur in lockerem Zusammenhang mit den übrigen Abschnitten des Buches. Wir hätten es aber nicht für richtig gehalten, an diesen beiden praktisch bedeutsamen und theoretisch viel diskutierten Problemen ganz vorbeizugehen.
Wer über einige experimentelle Kenntnis der Lichtbögen verfügt und mit den Methoden der theoretischen Physik einigermaßen vertraut ist, wird, auch ohne ein ausgesprochener Fachmann zu sein, den Überlegungen folgen können.
Unser Hauptbestreben war darauf gerichtet, den Umfang des Buches möglichst niedrig zu halten. Wir haben uns deshalb mit Absicht auf diejenigen Erscheinungen beschränkt, welche sich in die Theorie einfügen, und alles beiseite gelassen, was theoretisch noch nicht faßbar ist.
Um dem Leser die Lektüre zu erleichtern, sind jedem Paragraphen die verwendeten Bezeichnungen vorausgesetzt, soweit sie sich nicht aus dem Text er-