Bővebb ismertető
Vorwort
Patienten, die an kardiovaskulären Erkrankungen leiden, stellen einen erheblichen Prozentsatz in der Praxis dar. Die Therapie reicht von Verminderung der Risikofaktoren, physikalischen Maßnahmen und Diät über die Verordnung von Medikamenten bis zur chirurgischen Intervention.
Im Mittelpunkt dieser Abhandlung steht die Beschreibung der medikamentösen Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen. Die Vielzahl neu entwickelter Medikamente hat das therapeutische Spektrum erhebhch erweitert; dadurch ist die Therapie effektiver, aber auch diffiziler geworden. Der Nutzen dieser Medikamente ist unbestritten, und sie sind aus dem Repertoire des Arztes nicht mehr wegzudenken. Es ist eine Regel, daß bei jedem wirksamen Medikament auch mit unerwünschten Nebenwirkungen gerechnet werden muß. Neben dem therapeutischen Nutzen muß das begleitende Risiko stets abgewogen werden. Die Bedeutung der Nutzen-Risiko-Kalkulation ist bei der Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen besonders groß. Wir haben die Therapie möglichst praxisgerecht beschrieben und trotzdem der Darstellung von Risiken durch unerwünschte Nebenwirkungen einen relativ breiten Raum zugemessen. Dies geschah nicht um abzuschrecken, sondern in der Überzeugung, daß diese Medikamentennebenwirkungen bisher relativ wenig Beachtung fanden, und daß man die Zweischneidigkeit der Waffe Medikament berücksichtigen muß, wenn man sie erfolgreich einsetzen will.
Mainz, Januar 1982
Prof Dr. med. T. Pop Prof. Dr. med. S. Okonek