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Geschichten am Lagerfeuer
Am Lagerfeuer sitzen ungarische Pioniere und erzählen von ihrer Heimat
„Erzählt", sagt die Pionierleiterin Emőke, „was findet ihr schön in Ungarn, was, denkt ihr, gibt es in anderen Ländern nicht?" „Budapest!" ruft Kati. Erzsi sagt: „Pécs!"
„Die Tropfsteinhöhlen von Aggtelek", schreit Tamás. „Stimmt", sagt Emőke, „aber das meine ich nicht, sprecht einmal von euren Städten. Was, glaubt ihr, ist in euren Orten so interessant, vielleicht sogar einmalig, daß man es wissen muß?"
Die Kinder sehen sich an. „Wer will beginnen?" Da schiebt sich Kati nach vorn.
„Ich wohne in Budapest und gehe in die Schule für Singen und Musik am Marcibányiplatz. Sie ist eigentlich eine Schule wie alle anderen auch, nur wir singen, klatschen und klopfen viel mehr als in anderen Schulen. Nach der ersten Klasse können diejenigen, die Lust haben, ein Instrument - später sogar mehrere - erlernen. Ich kann mich noch erinnern, wie mich meine Mutti zum Aufnahmegespräch in diese Schule brachte. Da war ein langer Korridor, und ich ging auf Zehenspitzen. Aus jedem Zimmer klangen Töne: mal ein Klavier und mal eine Flöte und sogar ein Kontrabaß. Oder es wurde gesungen.
Aber das Schönste war, als ich das erste Mal zum Konzert ging. Es war ein Sonntagvormittag, da ist in der