Bővebb ismertető
SWungga Ist der Lebensmittag überschritten und geht's sogar über die Sechzig hinaus, so machen sich die Gedanken immer mehr und mehr auf und davon, nicht vorwárts, nein, sie kehren heim, zurück in die Jugendzeit, sogar bis in die frühesten Lebensjahre. Wohl eine Alterserscheinung, mag sein, schreckt mich aber nicht. Im Gegenteil: ich sehe mich gerne wieder am SchoBzipfel meiner guten Mutter. Und immer wieder steht das Bild vor meiner Seele, wie ich, kleiner FreBsack, mit gierigen Augen und wáBrigem Máulchen mit ihr in die chamineda, die Vorratskammer, hineinzottle, wo einem schon auf der Türschwelle der heimatliche Geruch von Bindenfleisch, Salsiz, Speckseiten, eingesottener Alpenbutter und von leckerem Engadiner Gebáck entgegenströmte. Und oben am Gewölbe neben den saftigen Schinken da hingen noch merkwürdige Dinge, ich sehe sie noch im Geist: riesigen Fledermáusen áhnlich die geráucherten ausgespannten Murmeta mit Sperrhölzchen von Pfote zu Pfote, damit das stark fettige Fleisch auch gut ausdörre. Bei unserm Nachbar hingen übrigens davon noch viel mehr. Seither sind mir die armen Murmeli háufig als kleine Gespenster im Traum erschienen, bis ich sie dann beim Viehhüten lebendig vor mir sah und mich oft stundenlang an ihrem schier menschenáhnlichen Gebaren ergötzte. Doch erst viel spáter sollte es mir aufgehen, wieso grade das Murmeli seit jeher bei groB und klein beliebt ist. Eigentlich hat jedes Volk seit Urzeiten seine Lieblingstiere gehabt. In den Alpen drinnen wüBte ich aber nicht, welches diesem Kobold den Rang streitig machen wollte. Man braucht ihn übrigens nur anzusehen, 's ist wirklich ein Geschöpf-