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An einem frostigen Dezembermorgen, eine Stunde nach Sonnenaufgang, stand der Mörder vor der weißen Holzkirche im Dorf Arkusch.
Er war sorgfältig darauf bedacht, jede zufällige Berührung mit den Gläubigen zu vermeiden, die nacheinander die Kirche betraten, um sich während des dreiviertelstündigen Gottesdienstes zu verneigen, zu beten und zu singen. Den Gottesdienst sollte der Pope abhalten, der ausersehen war, ein Heiliger zu werden.
Der Meuchelmörder sah zu den Kirchtürmen auf. Es waren vier Zwiebeltürme, die bunte zum Himmel aufzüngelnde Flammen symbolisieren sollten, in denen Kinder und Ungläubige jedoch nur pastellfarbene Zwiebeln zu sehen vermochten. Der Meuchelmörder verbarg seine Abscheu hinter einer Maske der Pietät, unter der er zu ersticken glaubte. Er betrat das Gotteshaus und fand einen Stehplatz, von wo aus er den Popen ständig im Auge behalten konnte.
In der Kirche hatten sich Männer und Frauen sämtlicher Altersklassen, komplette Familien mit Kindern - nicht nur alte Ba-buschkas - versammelt. Sie waren gekommen, um den Priester zu hören, der den Geist des heiligen Basilius und des heiligen Philip zu neuem Leben erweckte, und um ihre Kerzen zum Altarraum zu reichen und sie von ihm weihen zu lassen.
Hinter der wogenden, lärmenden Menge der Gläubigen nahm der Mörder die Ikonostasis wahr, den Wandschirm mit den Heiligenbildern, die nach dem Dogma als Türen zu Gott, der Mutter Maria oder den dargestellten Heiligen dienten. Doch der Mörder
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