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Das Fenster für den Tod 1Nero Wolfe thronte hinter seinem Schreibtisch und starrte den Besucher im roten Ledersessel finster an. Ich hatte mich in meinem Drehstuhl mit dem Rük-ken zu meinem Schreibtisch gedreht und war mit gezücktem Notizblock startbereit. Das Starren ersparte ich mir.Wolfes Starren beruhte zum Teil auf allgemeinen Prinzipien, doch mehr darauf, weil sich David R. Fyfe nicht telefonisch angemeldet hatte. Vielleicht denken Sie, das spiele keine Rolle. Dort lag also das Büro im ersten Stock des alten Sandsteinhauses in der 35. Straße. Dort saß Nero Wolfe in seinem geliebten Mammutsessel und schärfte sein Federmesser an dem alten Wetzstein, den er in einer Schublade aufbewahrte. Dort hockte ich, Archie Good-win, begierig danach, mein Brot zu verdienen, indem ich jeder seiner kleinsten Launen innerhalb der Grenzen der Vernunft nachkam. Dort wirkte Fritz Brenner in der Küche und bereitete den Lunch zu, immer auf dem Sprung, uns Bier zu bringen, wenn der Summer einmal kurz und einmal lang ertönte. Dort pflegte Theodore Horstmann in den Gewächshäusern oben auf dem Dach die zehntausend Orchideen. Und dort in dem roten Ledersessel saß ein Bursche, der einen Detektiv beauftragen wollte, sonst wäre er wohl nicht zu uns gekommen. Ohne ihn, oder andere wie ihn, wären Fritz, Theodore und ich auf Stellungsuche, und nur Gott weiß, was5