Bővebb ismertető
Lautlos glitt der schneeweifíe Camaro die Strafie entlang. Es war Samstag nachmittag. Die Fahrerin des Wagens brauchte auf den Verkehr keine Rücksicht zu nehmen. Um diese Zeit war man nicht mehr mit dem Autó unterwegs, wenn man in Brooklyn, einem der Nobelvororte von New York, wohnte. Eine einsame Spaziergángerin, die ihren Hund, einen gepflegten hellgrauen Afghanen, spazierenführte, war die einzige Abwechslung, die der Fahrerin des Sportwagens geboten wurde. Sie sah auf ihre Armbanduhr. Es war zwei Minuten vor vier. Mit Genugtuung stellte die junge Frau fest, daB sie wieder einmal pünktlich auf die Minute war. Noch eine Abzweigung, dann konnte sie das Haus mit der Nummer sechsundvierzig auf der linken Seite der Sheridan Road bereits sehen. Sie verlangsamte das Tempó ihres Wagens, schaltete den Blinker ein, obwohl damit niemandem gedient war, und fuhr in zügigem Tempó die kiesbedeckte Auffahrt bis zur Doppelgarage hinauf. Dann stellte sie den Motor des Wagens ab, steckte den Zündschlüssel in ihre Handtasche und stieg aus. Mit einem dumpfen Klang fiel die Tür des Autós ins SchloB. Die junge Frau blieb einen Augenblick stehen und sah sich um. Nicht schlecht, dachte sie, wirklich geschmackvoll. Hinter hohen Rosenhecken lag eine weifi gestrichene Villa, deren ÁuBeres an ein spanisches Landhaus erinnerte. Geschwungene Torbögen, hohe Saulén und die eigenwillige Gestaltung der Fenster gaben dem Haus etwas Unverwechselbares. Nun ja, dachte die junge Frau, schlieBlich wohnt hier eine Architektenfamilie. Und wenn solche Leute - was