Bővebb ismertető
ERSTES BUCH.
Enthält von der Gehurt des Findlings soviel, wie notwendiger- oder schicMicherweise dem Leser zu Anfang dieser Geschichte bekanntzumachen ist.
ERSTES KAPITEL.
Einleitung in das Werk oder Speisekarte des Festmahls.
EIN AUTOR SOLLTE SICH NICHT ALS EINEN MANN betrachten, der ein häusliches oder mildtätiges Gastmahl gibt, sondern eher als einen Wirt, der öffentliche Tafel hält und jedermann für sein Geld willkommen heißt. Wohlbekannt ist, daß im ersten Falle der Gastgeber das Mahl besorgt, wie es ihm gefällt; und wäre es auch sehr mittelmäßig, ja wäre es dem Geschmack der Gäste gänzlich zuwider, so dürften sie dennoch kein Fehl daran finden; nein, im Gegenteil, die gute Lebensart zwingt sie, nach außen hin, was immer ihnen vorgesetzt wird, zu billigen und zu loben. Dem Gastwirt jedoch widerfährt das Gegenteil. Leute, die ihr Essen bezahlen, pflegen darauf zu bestehen, daß ihr Gaumen befriedigt werde, so heikel und launisch er sich auch erweisen mag; und wenn nicht alles ganz nach ihrem Geschmack ist, werden sie ein Recht beanspruchen, ihr Mittagmahl rückhaltlos zu bemäkeln, zu schmähen und zu verwünschen. Um also zu verhüten, daß die Gäste sich durch solcherlei Enttäuschungen verletzt fühlten, pflegt der ehrenhafte und wohlmein ende Wirt für einen Küchenzettel zu sorgen, den jedermann gleich beim Betreten des Hauses durchlaufen kann; und hat so der Gast erfahren, welche Gerichte ihn erwarten, so mag er entweder bleiben und sich gütlich tun an dem, was für ihn bereitet wurde, oder sich zu irgendeiner anderen Tafel begeben, die seinem Geschmacke besser angemessen ist.
Da wir es nicht verschmähen, Witz oder Wissen von jedem Menschen zu borgen, der imstande ist, uns