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Der nackte Mann auf dem Bett lag im Sterben, und er hatte keine Ahnung, weshalb. Mondlicht sickerte durch die dünnen Vorhange, die sich am Fenster neben dem Bett bauschten. Er roch das Meer und versuchte stöhnend, seine Gedanken zu sammeln. Doch was ihm durch den Kopf ging, war ohne Logik und Zusammenhang: Die Krone eines frei stehenden Baumes im Dámmerlicht eines Gartens; das zielstrebige Rascheln eines unsichtbaren Tieres, das durch hohes Gras gleitet; der sáuerliche Geschmack eines grünen Apfelsdie schwüle Atmosphare nach dem Sex. Fragen stürmten auf ihn ein: Wie heifle ichl Wie bin ich hierher geratenl Warum fliefit in meinen Adern auf einmal Feuer statt Blutl Auf all diese Fragen fand er keine Antwort. Schon eine ganze Stunde lang erreichten sein Bewusstsein nur noch Bruchstücke von Wahrnehmungen. Keine Vergangenheit. Keine Zukunft. Nur zusammenhanglose Momente einer entsetzlichen Gegenwart. Beispielsweise spürte er, wie sich ein gelber Schleier über seine Augen legte, verschwand und wiederkam, als befánde er sich in einem kleinen Boot auf stürmischer See, die Augen voller Salzwasser. Und als könne er nur ab und zu von einem Wellenkamm aus den Horizont erspáhen. Seine Zahne klapperten. Die Finger, die Zehen und die Kopfhaut juckten und schmerzten. Sein linker Oberschenkel und seine rechte Armbeuge fühlten sich geschwollen an, hohl und straff, und das Blut pochte darin? dass er meinte, die Haut müsse aufplatzen. Unregelmáfiiger Pulsschlag hallte in seinen Ohren wider. Mit einem Mai setzte sein Atemreflex aus. Nun wur-