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VORWORT
Der vorliegende Band enthält die Vorträge eines internationalen Symposiums, welches von Ethnographischen Institut der UAW und der Ungarischen Sektion der IKKKB (Internationale Kommission für das Studium der Volkskultur in den Karpaten und auf dem Balkan) vom 25. bis 27. September 1979 in Sárospatak veranstaltet wurde. Die Beratungen — deren voller Titel "Traditionelle Verkehrsmittel und Transportmethoden im Raum der Karpaten und des Balkan" lautete — wurden von Akademiemitglied János Hannatta, stellvertretender Präsident der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen iClasse der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, eröffnet. Den einleitenden Vortrag hieh Professor Béla Gunda, Präsident der Ungarischen IKKKB-Sektion. Den Vorsitz führten Alexander Fenton (Edinburgh), István Vincze (Budapest) und Béla Gunda (Debrecen). Insgesamt wurden 19 Vorträge gehalten, in ihrer Mehrheit mit Lichbildvorführungen und kartographischen Anschauungsmaterial. Dr. Ákos Janó, Direktor des Rákóczi-Museums in Sárospatak, und Dr. József Szabadfalvi, Direktor des Otto-Herman-Museum in Miskolc, sowie ihre Mitarbeiter leisteten zur Veranstaltung des Symposiums eine unersetzliche Hilfe.
Die Vorträge sind hier ohne wesentliche Veränderungen in der Reihenfolge des ursprünglichen Programmes abgedruckt. Einige der Autoren ergänzten ihren Vortrag nachträglich mit Anmerkungen und bibliographischen Angaben, andere taten dies nicht. Aus umfangbedingten Gründen musste das Illustrationsmaterial des Bandes verringert werden.
Wir möchten gerne hoffen, dass dieses Material zum besseren Kennenlernen der materiellen Kultur der im Raum der Karpaten und des Balkan lebenden Völker beitragen und die Notwendigkeit der Vergleiche, mithin eines breiteren europäischen Ausblickes in diesem Themenkreis bestätigen wird. Ein einschlägigen Beispiel lieferte uns schon der Band "Land Transport in Europe" (K^benhavn, 1973). Hoffentlich wird im Rahmen der KKKB auch m Zukunft die Möglichkeit gegeben sein, um die Forschungen in diesem Themenkreis zu koordinieren sowie weitere Treffen der sowjetischen, ungarischen, polnischen, nmiänischen, bulgarischen, tschechischen, slowakischen und anderen Spezialisten zu veranstalten.
Schliesslich möchten wir an dieser Stelle der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Klasse der UAW für die wertvolle Unterstützung danken, die die Veranstaltimg des Symposiums und die Herausgabe der Vorträge ermöglicht hat.
ATTILA PALÁDI-KOVÁCS