Bővebb ismertető
Vorwort
Ein Bruch des knöchernen Schädels ist nur ein mögliches pathophysiologisches Resultat einer vorausgegangenen Gewalteinwirkung auf den Kopf und bedeutet - für sich allein betrachtet -keine ernsthafte Gefährdung für den Betroffenen. Erst die Mitverletzung lebenswichtiger und funktionell bedeutsamer Strukturen entscheidet über die Prognose. Hinzu kommt, daß sich die Komplikationen eines Schädelbruches zunächst weder hinsichtlich ihres Schweregrades noch ihrer Lokalisation vorhersehen lassen.
Dieses Buch richtet sich an alle, die Schädel-Hirn-Verletzte zu betreuen haben. Dabei soll es auch den mit speziellen Problemen des Nachbarfaches nicht vertrauten Vertretern der im Kopfbereich operierenden Disziplinen die örtlich und personell unterschiedliche Zusammenarbeit bei der Festlegung diagnostischer und operativer Prioritäten erleichtern. Es gliedert sich deswegen in einen großen systematischen Teil und das praktischen Erfordernissen Rechnung tragende
Kapitel „Leitsymptome" am Schluß, ohne eine Operationslehre oder ein Handbuch ersetzen zu wollen.
Folgenden Damen und Herren haben wir zu danken: Frau Henriette Rintelen, Velbert, für die Anfertigung der Zeichnungen. Herrn Prof. Dr. Evaldo Farias-Lins, Leiter der neuroradiolo-gischen Abteilung der Neurochirurgischen Universitätsklinik Düsseldorf, und Herrn Prof. Dr. Tornow, Leiter der Neuroradiologischen Abteilung der Klinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, für die Überlassung von Computertomogrammen und Röntgenbildern. Herrn A. Milanian für die Schädel-Photogra-phien. Frau Dr. Dorothee Gahlen und Herrn Dr. Wolfgang Stork, Düsseldorf, für ein Kern-spin-Resonanz-Tomogramm.
Düsseldorf und Mannheim im Februar 1987 H. G. Bull, U. Ganzer, J. Grüntzig, M. Schirmer