Bővebb ismertető
Vorwort
István Hahn wurde 1913 in Budapest geboren. Er absolvierte seine Studien an der Budapester Pázmány Péter Universität, wo er im Jahre 1935 promovierte. Er stand von 1937 bis 1943 im Dienst der Pester Israelitischen Gemeinde. 1943 wurde er im Landesinstitut für die Ausbildung von Rabbinern angestellt und war Direktor des Ignác-Goldziher-Gymnasiums des Rabbiner-Seminars. Bis 1945 durfte er nur in religiösen Publikationsorganen veröffentlichen. Von 1957 an arbeitete er am Lehrstuhl für antike Geschichte an der Budapester Eötvös Lóránd Universität, wo er später zum Ordinarius ernannt worden ist. Die Ungarische Akademie der Wissenschaften wählte István Hahn 1979 zum korrespondierenden, 1982 zum ordentlichen Mitglied. Er starb 1984.
István Hahns wissenschaftliches Werk - Bücher und Aufsätze - umfaßt die gesamte Alte Geschichte, von der homerischen Zeit bis in die Spätantike, sowie die Geschichte des Judentums. Ein gewisses Schwergewicht lag auf sozial- und religionsgeschichtlichen Fragestellungen, obwohl er auch zahlreiche andere Themen bearbeitete. Der vorliegende Text ist zunächst vor der Ungarischen Akademie der Wissenschaften vorgetragen und auf ungarisch veröffentlicht worden. Seine Tochter Veronika hat den Text ins Deutsche übersetzt, wofür ihr großer Dank gebührt.
In der Reihe Xenia erscheinen vornehmlich kleinere Abhandlungen, die ursprünglich als Vorträge an der Konstanzer Universität gehalten worden sind. Die Vorträge und ihre Veröffentlichung in dieser Reihe sind in entscheidendem Maße durch das Mäzenatentum Heinz E. Breuningers möglich gemacht worden, der bis zu seinem plötzlichen Tode großen Anteil an der Arbeit des althistorischen Lehrstuhls genommen hat. Danach hat die Breunmger-Stiftung die Förderung in semem Sinne fortgesetzt; so hat sie auch das Erscheinen des vorliegenden Heftes durch einen Druckkostenzuschuß gefördert, wofür ihr wieder Dank gesagt sei.
Der Titel der Reihe, der Gastgeschenke bedeutet, dankt somit nicht nur den einzelnen Autoren für ihre Texte, sondern auch Heinz Breuninger und der Breuninger-Stiftung für die gesamte Hilfe. Dem Andenken von Heinz Breunmger ist daher die ganze Reihe dankbar gewidmet.
Der Herausgeber