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2. Kölner Domchor mit den Teppichen um 1838.- Stahlstich von E. Rouague nach Zeichnungvon J. C. Baum, Kölnisches Stadtmuseum. Bildteppiche im Kölner Dom Wie bei allen großen gotischen Kathedralen bilden auch im Kölner Dom die farbigen Glasgemälde den eindrucksvollsten und umfangreichsten Flächenschmuck. Alle Wände wurden weitestgehend in Fenster aufgelöst, so daß kaum noch ebene Mauern übrigblieben. Wo solche dennoch in Erscheinung traten, wurden sie entweder mit Malereien, wie etwa bei den Chorschranken, oder aber; und dies war der vornehmere Schmuck, mit Wandteppichen versehen, die den Vorteil hatten, daß man sie abnehmen und dem Ablauf des Kirchenjahres entsprechend auswechseln konnte. In vielen Kathedralen sind solche Teppiche erhalten. Andere befinden sich heute in Museen, so der berühmte Zyklus der Apokalypse aus der Kathedrale in Anges oder die Teppiche der Kathedrale von Lausanne, die man heute im Bernischen Historischen Museum bewundern kann.