Bővebb ismertető
Trogir gehört zu jenen einmaligen geschichtlichen Kleinstádten, ohne welche uns die lángst vergangenen Jahrhunderte wüst und leer erscheinen würden. Die Stadt wurde im Laufe der Zeit am Eingang einer breiten Bucht zwischen der Insel Ciovo und dem Festland gleich Steinkorallen in der strudeligen Untiefe aufgebaut. Durch seine Lage am Rande eines von Zypressen, Myrten und Rosmarin bedeckten Feldes, der steinigen Insel Ciovo gegenüber, impressioniert uns Trogir nicht mit herrlichen Panoramen. Trogir wird aus unmittelbarer Náhe entdeckt und von innen erst dann erlebt, wenn man durch die Strassen mit lángst abgenutztem Steinpflaster schlendert. Schöpferische Unruhe des Künstlers schuf auf dem kleinen vom Meersalz getránkten Boden die ruhige Schönheit von Palástén, Kirschen, Stadtmauern, Festungen und bescheidenen Bürgerháusern und webte so harmonisch das urbanistische Stadtgewebe. Für touristische Plakate und Prospekte ist Trogir ein Museum. Trogir ist aber kein Museum, in dem die Uberreste des altén, schon lángst toten Lebens erhalten sind. Es ist ein lebendiges Mittelmeerstádtchen, voll Dynamik uneseres Lebens, mit viel Sonne und behaglichem Maestral. Trotz des modernen Lebens sind die Intimitát seiner Bauten und Nátürlichkeit menschlicher Beziehungen bewahrt. In seine Keller locken uns unwiederstehlich der Wohlgeruch des jungen Weines und die sehnsuchtsvollen Lieder verliebtei Jungen. Moderne Reisende, die nach Trogir kommen, werden, berauscht von seiner Schönheit, dem göttlichen Kairos, dem Herrn des flatterhaften Glücks begegnen. Seinen Marmorschopf ergreiíend, werden sie die lángst verlorene Liebe und die Beruhigung im geschenkten Glück verspüren.