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Am 14. Januor fond die vierte Sitzung der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften statt. S'e wurde vom Präsidenten der Akademie, Minister Zdenek Neiediv eröffnei. Auf dem Bilde: Ansproche des stellvertretenden Präsidenten der Akodemie Jarosl. Böhm
Am 15. Januor empfing Minister Akademiker Zdenek Neiedly die jönost aus China und der Mongolischen Volbrepublik heimgekehrte tschechoslowakische Kultüfde!egation,die ihn über ihre Eindrücke aus Volkschina unterrichtete
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Die Friedenstaube, die als kämpferisches Symbol so zahlreiche Künstler inspiriert hat, ließ sich zur Neige des vergangenen Jahres in greifbarer Nähe von Hunderten Millionen Menschen nieder. In der Tschechoslow/ake! und den übrigen Ländern des Friedenslagers vi/ird ihr Sieg von einer intensiven Berücksichtigung der menschlichen Ansprüche begleitet.
Die erzieherische Sendung der Kultur und Kunst und ihre Rolle bei der Formung des neuen Menschen trafen schärfer und ausgeprägter hervor. Das Aufklärungslicht dringt bis zum Wesenskern des Menschen durch. Die Maschine kann ihn w/e-der ersetzen noch verdrängen und diejenigen, die auch in der Kunst und Kultur vor lauter Produktionsproblemen, technologischen Prozessen, Maschinenangaben und verbindlichen Zahlen den Menschen aus dem Auge verlieren, haben den Sozialismus falsch begriffen. Demgegenüber hat sich zum JahresschlufJ wieder einmal die Hilfe ausgewirkt, die die Partei der Kultur und dem Menschen angedeihen läfit. Die Partei, vom sowjetischen Vorbild geleitet, unterstrich die Rolle der Kultur und Kunst, die darin besteht, den Menschen zu bereichern, zu erbouen und zu stärken, ihn nicht als geistloses Schema aufzufassen, sondern als ein herrliches verheißungsvolles Wesen, das, einer vielseitigen Entwicklung fähig, auch verpflichtet ist, gegen alle Überbleibsel, Schwächen und Fehler onzukämpfen. Der neue Parteikurs trägt den Kunstschaffenden auf, den Ansprüchen auf eine größere Lebensfülle gerecht zu werden, eine reichere, überzeugungskräftigere, kurzum wahrere Kunst zu schaffen. Die neue Ge
schichte, deren Schöpfer in der Tschechoslowakei der werktätige Mensch ist, der seinen ersten — Gottwaldschen — Fünfjahrplan vollendet hat, stützt sich außerdem auf alles, was in der Vergangenheit der Nation und ihrer Kultur wertvoll und fortschrittlich war. Die gegenwärtige Zeit ist
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Die hervorraoendo tschechische Schauspielerin National-künstlerin leopolda Ooslälovä vollendete dieser Tage ihr 75. lebensiohr, Bild; die KOnsllerin in ihrem Hoim
reich an Beweisen, daß aus der Pflege des Vermächtnisses neue Werte hervorgingen.
Am Ende des Jahres feierte das tschechoslowakische Volk das stolze 70. Wiegenfest des »Nationaltheatersc, dieser einzigartigen Kunststätte, Tribüne und Waffe im Kampf für die nationale Freiheit. Zugleich erwiesen Partei und Regierung, indem sie verdiente Mitarbeiter dieser ersten Bühne mit höhen Auszeichnungen und Orden ehrten, wie sehr das Volksregime den Künstler und sein Schaffen einschätzt und welche hohe Sendung es ihnen zuschreibt. In den ersten Tagen des neuen Johres erhielt das tschechische und dowakische Theater von der fortschrittlichsten Bühnenkunst der Welt eine wertvolle Hilfe. Der Spielleiter des Großen Theaters Ddrabrowski inszenierte >Boris Godunow« im Nationaltheater in Prag und wird diese Oper auch im Bratislavaer Nationaltheater inszenieren. Ein weiterer Sowjetregisseur wird hier in Kürze Gorkis Bühnewerke neueinstudieren.
Die Berufsbühnen der Tschechoslowakei (es gibt zur Zeit 58 mit 105 Ensembles, hievon 11 Opernkörper) bereiten sich für die kommende Spielzeit im Geiste des Beschlusses der Partei und Regierung mit einem wesentlich erweiterten Repertoire vor. Es ist anzunehmen, daß in diesem Sinne auch neue — weniger stürmische, dafür aber reprisenfestere Stücke auftauchen werden. Die ersten Vorboten dieser Richtung machen sich im Lustspiel und in der Satire bemerkbor, zum Beispiel im Bühenspiel des bekannten Dramatikers M. Stehlik »Ordensträger«, darin die menschlichen Züge der Kumpel in den Ostravaer Kohlen-