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BuchEs war ein Fall, der Geduld und Hartnäckigkeit brauchte: die Jagd nach dem Teufel von Rostow, einem Unbekannten, der sich nicht nur extrem beweglich zeigte - sein Aktionsradius erstreckte sich bis nach Leningrad und Usbekistan -, sondern darüber hinaus kein Gesicht zu haben schien; es gab keine Zeugen, keine Beweismittel und kaum eine Spur. Andrej Tschikatilo, ehemaliger Literaturstudent und angesehenes Parteimitglied, ermordete dreiundfünfzig Menschen, bevor er zur Strecke gebracht werden konnte.Der Mann, der den Ripper von Rostow ausfindig machen sollte, war der Moskauer Inspektor Kostojew, der sich einen Namen als Spezialist für sogenannte unlösbare Fälle gemacht hatte. In Tschikatilo jedoch schien er einen ebenbürtigen Gegner gefunden zu haben, dessen Intelligenz genauso groß wie seine Grausamkeit war. Es dauerte sechs Jahre, bis Kostojew seinen Widersacher eingekreist hatte, und seine Suche nach der Bestie wurde zu einer nicht enden wollenden Reise ins Herz der Finsternis.AutorPulitzerpreisträger Richard Lourie hat mit Tschikatilo einen exakt recherchierten und psychologisch überzeugenden Thie-Crime-Thriller über jenen Serienmörder geschrieben, der die Sowjetbehörden über ein Jahrzehnt lang in Atem hielt; zudem hatte er als einziger Zugang zu den Kriminalarchiven und Originaldokumenten. Sein Buch, das sich wie eine Mischung aus Kaltblütig, Das Schweigen der Lämmer und Gorki Park liest, ist das Ergebnis jahrelanger Nachforschungen und exklusiver Gespräche mit den Beteiligten, ein faszinierender Reality-Thriller, der eine Wirklichkeit jenseits aller Alptraumdimensionen zeigt.