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ZUM GELEIT
Ganz Asien steht im Zeichen politischer Gärung. Selbst das uralte China hat sich auf die Dauer den neuzeitlichen Einflüssen und Strömungen nicht verschließen können. Es wäre jedoch unzutreffend, infolge der verschiedenen revolutionären Erschütterungen an einen vollkommenen und dauernden Zusammenbruch des Reiches der Mitte glauben zu wollen. China, das während seines mehrtausendjährigen l^estehens manche schwere Krise überstanden hat und aus eigener Kraft die ernstesten innerpolitischen Probleme zu lösen vermochte, wird auch aus dem gegenwärtigen Gärungsprozeß ungeschwächt hervorgehen, vorausgesetzt, daß es sich den Zeitläuften und Geschehnissen in weiser Erkenntnis einordnet und die Neubildungen, die der Weltprozeß gebieterisch fordert, aus sich selbst schafft. Dieser natürliche Wandlungsprozeß wird durch die Machenschaften einiger Generale und Usurpatoren beunruhigt; sie wollen in Selbstsucht und Eigennutz aus der schwülen Situation Vorteile für sich herausschlagen und die Leitung des Staates an sich reißen. Dabei kommen ihnen die im männermordenden Weltkrieg auf den westeuropäischen Kriegsschauplätzen gesammelten Erfahrungen im Waffen-handwerk und die Versorgung mit Mordinstrumenten durch fremde Staaten überaus gelegen.
Jeder Kenner der Eigenart des chinesischen Volkes weiß, daß das Riesenreich auch diesmal den starken Mann