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Türkische Baudenkmäler in Ungarn [antikvár]

Gerő Győző

 
Beginn der Türkeninvasion Die Besetzung von Buda, der Hauptstadt Ungarns, im Jahre 1541 kündigte nur den Beginn der nahezu anderthalb Jahrhunderte anhaltenden Türkenherrschaft an. Als Ergebnis der Türkeninvasion entstand der neue Verwaltungsbezirk (Wilajet) Buda, dessen Grenzen sich infolge der ununterbrochenen Kámpfe oft ánderten. lm Zugé der nacheinander folgenden Türkenfeldzüge gelangten schon 1543 bedeutende Stádte wie Pécs, Siklós, Simontorn/a, Esztergom und Székesfehérvár in türkischen Besitz, kaum ein Jahr spater folgten...
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Beginn der Türkeninvasion Die Besetzung von Buda, der Hauptstadt Ungarns, im Jahre 1541 kündigte nur den Beginn der nahezu anderthalb Jahrhunderte anhaltenden Türkenherrschaft an. Als Ergebnis der Türkeninvasion entstand der neue Verwaltungsbezirk (Wilajet) Buda, dessen Grenzen sich infolge der ununterbrochenen Kámpfe oft ánderten. lm Zugé der nacheinander folgenden Türkenfeldzüge gelangten schon 1543 bedeutende Stádte wie Pécs, Siklós, Simontorn/a, Esztergom und Székesfehérvár in türkischen Besitz, kaum ein Jahr spater folgten Hatvan und Nógrád. Diese Stádte bildeten zweifellos die ersten festen Punkte der türkischen Verwaltung in Ungarn. Anfang der fünfziger Jahre des 16. Jahrhunderts gelangten neue Gebiete unter Türkenherrschaft, was eine bedeutende VergröBerung des Wilajets Buda zur Folge hatte. Wáhrend die Belagerung von Eger im Jahre 1552 für die Türkén erfolglos blieb, gelang es ihnen gleichzeitig Drégely, Buják, Szécsény und Hollókő zu erobern, des weiteren Szolnok und im südlichen Grenzland Arad, Temesvár und Csanád. Zwei Jahre spáter - 1554 - unterwarfen sich den Türkén auch Visegrád und Kaposvár. Unterdessen veránderten sich nicht nur laufend die Grenzen des sich immer mehr vergröBernden türkischen Besetzungsgebietes, sondern auch die Verháltnisse innerhalb dessen Grenzen, da nicht sámtliche strategisch wichtigen Orte in türkische Hánde gerieten. Szigetvár und Gyula wurden erst im Jahre 1566, Kanizsa sogar nur 1600 zu türkischen Festungen. lm Verlaufe des Fünfzehnjáhrigen Krieges anderte sich oft die Lage, bedeutende Ortschaften wechselten ihren Besitzer und wurden vorübergehend für einige Jahre oder Jahrzehnte von den Ungarn zurückerobert. So gelangten Pest, Székesfehérvár und Esztergom wieder in den Besitz der kaiserlichen Truppén. Einigen der sich an der nördlichen Grenze der türkischen Besetzung befindlichen Burgen, wie z. B. Buják, Hollókő und Nógrád, gelang es 1593 die Türkenherrschaft für lángere Zeit abzuschütteln, sie wurden erst 1663 durch Achmed Köprülü abermals erobert und blieben von dieser Zeit an bis zum Ende ihrer Herrschaft in türkischer Hand. Aus dem Bisherigen geht hervor, daB verháltnismáfiig wenig gröBere Stádte in türkischer Hand verblieben, ohne daB sich ihrer - für kürzere oder lángere Zeit - die Ungarn wieder be-

Termékadatok

Cím: Türkische Baudenkmäler in Ungarn [antikvár]
Szerző: Gerő Győző
Kiadó: Corvina Verlag
Kötés: Varrott papírkötés
ISBN: 9631347060
Méret: 130 mm x 170 mm
Gerő Győző művei
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