Bővebb ismertető
Uber den Umgang mit Journalisten
Ein Ratgeber aus der Praxis
Nach einem bekannten Schlagwort „macht Offenheit sich bezahlt". Es gilt in besonderem MaBe für das Verháltnis von Unternehmen gegenüber der Öffent-lichkeit. Der Schritt in die Öffentlichkeit, ob freiwillig oder durch Gesetz erzwungen, hat noch kaum einem Unternehmen geschadet, aber schon vielen genützt. Dennoch habén viele, besonders kleine und mittlere Unternehmen Scheu vor der Publizitát. Sie bleiben zurückhaltend selbst dann, wenn sie „etwas zu sagen" hátten. Hemmschwelle ist nicht selten die Ratlosigkeit vor dem Umgang mit Journalisten; ist oft sogar Angst oder zumindest Unbehagen vor den scheinbar undurchschaubaren Spielregeln der Presse. Man möchte sich ihnen nicht ohne zwingenden Grund ausliefern, Informationen nicht ohne Kontroll-möglichkeiten aus der Hand geben.
Dieser weitverbreiteten Zurückhaltung und der Unsicherheit vor allém mittelstándischer Unternehmen beim Umgang mit „der Presse" versuchen mit einer hiermit beginnenden Aufsatzreihe zwei in der Unternehmensberichterstat-tung über viele Jahre erfahrene Wirtschaftskorrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu begegnen. Sie möchten besonders jenen den Weg zu mehr und zu besserer Publizitát erleichtern, die sich nicht auf die fachliche Erfahrung einer Presseabteilung im eigenen Haus stützen können. Ihre Absicht ist es nicht, einen Leitfaden für die gesamte Öffentlichkeitsarbeit eines Unterneh-mens zu schreiben, die - beim Umgang mit den Medien - von Kontaktén zu Lokalzeitungen über die zu Fachzeitschriften und Magazinén bis hin zur Begeg-nung mit Rundfunk und Fernsehen reicht. Darüber gibt es eine Reihe von Publikationen. Es geht hier lediglich um Fragen des „praktischen" Umgangs mit Wirtschaftsjournalisten, auf die aus dem Blickwinkel der „anderen Seite des Tisches" Antwort zu geben versucht wird. Ratschláge von Wirtschaftsjournalisten einer - überregionalen - Tageszeitung sind naturgemáB subjektiv eingefárbt und keine „allgemein verbindlichen Regein" für den Umgang mit den Medien. Das sei vorweggeschickt.
Es gibt viele Einwánde von mittelstándischen Unternehmern oder Gescháfts-führern und Vorstánden gegenüber der Forderung nach gröBerer Offenheit, vorgeschobene und echte Besorgnisse. Haufig zu hören ist die Meinung, daB es „andere Leute nichts angeht, was im Unternehmen geschieht", und „Wir verkaufen durch gröBere Publizitát kein Stück mehr". Einmal abgesehen davon, daB sich gute Publizitát nicht nur am Absatzmarkt auswirkt, vergiBt eine solche Argumentation, daB es auch ein gesellschaftliches Interesse am Wohl und Wehe von Unternehmen gibt; das ist umso gröBer, je enger ein Unternehmen mit seinem Umfeld verwoben ist. Gángiger Einwand ist auBerdem der Hinweis auf