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Die Dankbarkeit gegen GottDie Dankbarkeit gegen Gott ist eine der fundamentalsten Grundhaltungen des religiösen Lebens. Im Gebet des heiligen Franziskus: Wer bist Du und wer bin ich? kommt die Konfrontation des Geschöpfes, das Staub und Asche ist (Gen 18,27), mit der unnahbaren absoluten Majestät Gottes zum Ausdruck. Zu dieser Urhaltung tritt die anbetende Liebe zu dem unendlich heihgen und gütigen Gott, der sich in der heiligen Menschheit Jesu offenbart: per incarnati Verbi mysterium nova mentis nostrae oculis lux tuae clarita-tis infulsit: ut dum visibiliter Deum cognoscimus, per hunc in invisibilium amorem rapiamur. ( die geheimnisvolle Menschwerdung des Wortes zeigt dem Auge unseres Geistes das neue Licht Deiner Herrlichkeit; indem wir Gott so mit leiblichem Auge schauen, entflammt Er in uns die Liebe zu unsichtbaren Gütern.)' Zu diesen Urhaltungen gehört auch die Dankbarkeit für unsere Existenz als Person, für alle natürlichen Güter und vor allem für alle Gnaden, für die mag-nalia Dei (die Großtaten Gottes), für die unendliche Barmherzigkeit Gottes. Innerhalb der Gebete nehmen die Dankgebete eine zentrale Stelle ein.Balduin Schwarz hat über die Dankbarkeit gegen Gott tiefe Erkenntnisse niedergelegt.^ Insbesondere arbeitete er her-' Präfation von Weihnachten.^ Über die Dankbarkeit in: Wirklichkeit der Mitte, Beiträge zu einer Strukturanthropologie, Festgabe für August Vetter; Karl Alber, Freiburg/München 1968, S. 679704.