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SoCIETAS SCIENTIARUM FENNICA. COMMENTATIONES BlOLOGICAE. XII. 11.Über die Variationen bei Eurygaster-Arten (Hemipt. Het. Scutelleridae).VonEduard Wagner, Hamburg.Mit 16 Figuren.Vorgelegt am 16 Oktober 1950 von Häkan Lindberg und Richard Frey.Die Arten der Gattung Eurygaster Lap. zeichnen sich durch eine auffallend starke Variabilität aus. Sie übertreffen darin die durch ihren Formenreichtum berühmt gewordenen Marienkäferarten bei weitem. Neben diesem Formenreichtum findet man aber auch eine auffallende Übereinstimmung zwischen den Varianten der einzelnen Arten. Bei fast allen Arten treten die gleichen Varianten auf, was es aber auch wiederum nicht ausschliesst, dass jede Art in der Variation auch eine spezifische Note zeigt. Diese Verhältnisse haben mich veranlasst, die Varietäten der Eurygaster-Arten einmal eingehend zu untersuchen. Zunächst erschien die grosse Zahl der vorkommenden Abarten völlig unübersichtlich. Es galt also als erstes in diesen Wirrwarr Ordnung zu bringen. Das gelang dadurch, dass unter den veränderlichen Merkmalen jeweils ein einzelnes ausgewählt und getrennt betrachtet wurde. In fast allen Fällen liessen sich dann Reihen aufstellen, die in fortlaufender Folge die Abänderung des betreffenden Merkmals zeigten. Solche fortlaufenden Reihen nennt man nach Voigt lEunomie n oder auch e u n o m e Reihen. Für sie ist es wesentlich, dass die folgende Form stets aus der vorhergehenden durch Zunahme des betreffenden Merkmals abgeleitet werden kann und zwar stets in gleicher Richtung, so dass z.B. auf Soc. Scient. Fenn., Comm. Biol. XII. 11.