Bővebb ismertető
VorwortFür auslandische Germanisten und Deutschlehrer ist die praktische Sprecherziehung seit jeher ein wichtiges An-liegen bei ihrer Aus- und Weiterbildung. Die auslandi-schen Kollegen möchten ihre eigene Aussprache standig verbessern und sie dem aktuellen Stand der Aussprache-régelung in der DDR angleichen,. Sie -suchen aber auch Anregungen und Impulse für ihre eigene praktische Tatigkeit auf diesem Gebiet. Ali diesen Wünschen und Be-dürfnissen will das vorliegende Heft Rechnung tragen.Das_"'in vielen Jahren erprobte und standig verbesserte Material vermag den auslandischen Kollegen in deren Un-terrichtspraxis und Lehrtatigkeit Anregung und Hilfe zu geben. Gleichzeitig ist es als Grundlage für die Kon-sultationen und übungen wahrend der Weiterbildungskurse in der DDR und im Ausland gedacht. SchlieBlich eignet es sich als Grundlage für den Phonetikunterricht bei der Ausbildung von Germanistikstudenten.Jahrelange Erfahrungen mit Deutsch lernenden Auslan-dern habén gezeigt, dal3 vor allém der Arbeit an der In-tonation eine zentrale Bedeutung in der Sprecherziehung zukommt. Selbst bei Germanisten, die die deutsche Lau-tung einwandfrei beherrschen, treten oft noch Fehllei-stungen auf dem Gebiet der Intonation auf:1.Die Aussage enthalt zu viele betonte Wörter.2.Die Sprechmelodie ist zu stark bewegt.3.Lautheit wird durch Tonhöhe ersetzt. Akzentuiert.e Silben werden alléin durch die Veranderung der Tonhöhe, durch zu grofle Intervalle, von den vorherge-henden Silben abgehoben.4.Es besteht Unsicherheit in der Anwendung der Melo-dieverlaufe. Die Satzschlüsse werden ungenügend