Bővebb ismertető
Vorwort
Die Anstöße zur Erstellung dieser „tjbungstypologie für den kommunikativen Deutschunterricht" waren vielfältig. Sie hätte nicht entstehen können ohne die intensiven konzeptuellen Vorarbeiten der Bundesarbeitsgemeinschaft Englisch an Gesamtschulen: Kommunikativer Englischunterricht - Prinzipien und Übungstypologie (München: Langenscheidt-Longman, 1978). Dieses Buch hat wesentlich dazu beigetragen, die theoretische Diskussion um die Neuorientierung des Fremdsprachenunterrichts an dem Ziel der Kommunikations- und Handlungsbefähigung des Lernenden für die Praxis zu konkretisieren. Die weite Verbreitung, die es seit seinem Erscheinen - nicht nur bei Englischlehrern - gefunden hat, spricht für sich selbst. Es ist sicher kein Zufall, daß der Bereich Deutsch als Fremdsprache in den letzten Jahren wesentliche Impulse von der Didaktik und Methodik des Englischunterrichts erfahren hat. Dies zeugt nicht nur von einer gewissen ,,Mangelsituation" im Arbeitsfeld Deutsch als Fremdsprache, sondern auch davon, daß - wie auch im vorliegenden Fall - diejenigen, die sich heute mit den Fragen des Fremdsprachenunterrichts beschäftigen, dies immer weniger im eng gesteckten Rahmen der Didaktik eines Schulfaches tun und ihr Arbeitsgebiet nicht mehr nur als ,,Angewandte Linguistik der Zielsprache" verstehen, sondern ein Konzept des Sprachlehrens und -lernens zu entwickeln versuchen, das Fragen der Bildungs- und Sprachenpolitik, der Pädagogik und der Lerntheorie ebenso aufgreift wie die Ergebnisse der Fachwissenschaften. Der Fremdsprachendidaktiker, der sich mit seiner eigenen Muttersprache als Fremdsprache beschäftigt, erfährt eine Art,,Rollendistanz" beiden Arbeitsgebieten gegenüber. Dies verhindert, daß die in dem einen Bereich gewonnenen Erkenntnisse kritiklos auf den anderen Bereich übertragen werden. Deshalb ist auch das vorliegende Buch nicht einfach eine Bearbeitung der ,,engUschen Vorlage mit deutschen Beispielen". Seit dem Erscheinen des Buches 1978 ist die Diskussion um den ,,kommunikativen Fremdsprachenunterricht" intensiv weitergeführt worden, was zu einer Weiterentwicklung des Konzepts der Übungstypologie - insbesondere im Bereich der Verstehensleistungen, der Sozialformen des Unterrichts und der lemtheoretischen Fundierung der Übungssequenzen - geführt hat.
Daß man sich auch im Deutschunterricht mit den Prinzipien und Verfahren einer an kommunikativen und pragmatischen Zielen orientierten Didaktik intensiv beschäftigt (vgl. dazu den Beitrag ,,Zur gegenwärtigen Situation" im Einführungsteil), läßt sich an der neuen Generation von Lehrmaterialien, wie sie in den letzten beiden Jahren erschienen sind, ablesen. Dazu gehören u. a. Deutsch aktiv (München: Langenscheidt; Band 1: 1979; Band 2: 1980) und die projektorientierten Unterrichtseinheiten (,,Baukästen") für jugendliche Lernende im Deutschunterricht, wie sie z. Z. im ,,pool DaF" (mit Unterstützung des Verlags Langenscheidt) entwickelt werden. An beiden Arbeitsbereichen sind die Autoren des vorliegenden Buches beteihgt. Aus beiden „Quellen" wurden viele Beispiele aufgenommen. Das kreative Potential dieser Teams hat nicht unwesentlich zur Bereicherung der Übungsformen beigetragen. Die intensive Beschäftigung mit den Übungsformen hat auch den Bück für die linguistischen und lerntheoretischen Grundlagen der fremdsprachlichen Methodik geschärft und deutlich werden lassen, daß jede Methode - die Grammatik-Überset-