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Zu diesem Buch
Tagelang hatte der sechzehnjährige Nick Flinders sdiwerverletzt neben seinem tödlich verunglückten Maori-Freund Sam ausgeharrt, ehe eine Rettungsmannschaft ihn im unwegsamen Busch aufspürte. Was auf dem so erwartungsvoll begonnenen Jagdausflug der beiden Jungen wirklich geschehen ist, vermag der scheue, sensible Nick später weder der Polizei noch den Eltern zu erklären. Verstört weist er die gutgemeinte beharrliche Anteilnahme der ratlosen Familie zurück und brennt zu seinem Großvater durch. Der unverwüstliche, querköpfige Alte, einer der letzten Pioniere Neuseelands, hält nicht eben viel von den neumodischen Erziehungsmethoden seiner Kinder und nimmt den Jungen heimlich auf eine abenteuerliche Buschwanderung mit. Den Stationen seiner eigenen ruhelosen Vergangenheit folgend, zeigt und lehrt er Nick das harte und doch unkomplizierte Leben, das er seihst einst als Farmer und Holzfäller, Harzsucher und Goldwäscher geführt hat. Nick erfährt auf dieser Wanderung nicht nur, wie sich Natur und Landschaft unter den Händen des Mensdien verändert haben; durch die Begegnung mit Männern aus der Generation seines Großvaters, aber auch mit jungen Menschen, wie den Mädchen Sally und Susan, lernt er, sich selbst zu akzeptieren und findet, aus freiem Entschluß nach Hause zurückgekehrt, den Weg in eine selbständige Zukunft. Mit Nicks Geschichte, die der Junge selbst mit der ganzen Unbekümmertheit, aber auch wachen Skepsis seines Alters gegenüber den Erwachsenen erzählt, entstand einer der bewegendsten Romane aus der Welt der Sechzehnjährigen.
Maurice Shadbolt, 19^2 in Auckland/Neuseeland geboren, war Journalist, Dokumentarfilm-Regisseur und Drehbuchautor. Er lebte einige Jahre in London, unternahm ausgedehnte Reisen durch Europa und Asien und kehrte 1960 nach Veröffentlichung seines ersten Buchs «The New Zealanders» (deutsch unter dem Titel «Mädchen, Fluß und Zwiebel» erschienen) nach Neuseeland zurück.