Bővebb ismertető
Das Anliegen dieses Buches Der moderné Mensch möchte nicht nur glauben, sondern wissen. Vorliegendes Buch möchte diesen Wunsch berücksichtigen, weil er berechtigt ist. Denn ein Glaube ohne Wissen führt leicht in Aberglauben und Schwármerei. Wissen ohne Glaube an Jesus Christus verleitet leicht zu Hochmut und Zweifel und treibt in Irrtum und zu Fehlurteilen. lm Mittelalter gab es zwei grofte Theologen, die entgegengesetzte Standpunkte vertraten. Der eine hieS Anselm von Canterbury (1033-1109), der andere Peter Abaelard (1079 bis 1142). Anselm lehrte: Credo ut intelligam" = ich glaube, um zu erkennen. Damit vertrat Anselm die Überzeugung: nur vom Glauben und der Offenbarung her kann ich zur echten Wahrheitserkenntnis kommen. Abaelard hingegen lehrte: Intelligo ut credam" = ich denke, ich erkenne, um zu glauben. Abaelard wollte mit diesem Satz sagen: ich benutze meinen Verstand, um dadurch zur Erkenntnis des christlichen Glaubens zu kommen. Denn, so sagte er: Nihil credendum, nisi prius intellectum" = ich kann nichts glauben, wenn es nicht zuerst durch meinen Verstand gegangen ist. Er meinte alsó: Verstehen und Glaube gehören zusammen. Ich kann nur dasjenige gláubig annehmen, was ich verstehe. Dieses Anliegen ist berechtigt. Schon im Neuen Testament fragt Philippus den Kammerer (Finanzminister) aus dem Mohrenland: Verstehst du auch, was du liesest?" (Apg. 8. 30). Obwohl die Überzeugungen der beiden Theologen auch heute noch als gegensátzlich angesehen werden, so bilden sie doch nur scheinbare Gegensátze. Denn in Wirklichkeit sind sie wie eine Ellipse mit zwei Brennpunkten: Glaube und Erkennen, Glaube und Wissen. Wir wollen in diesem Buch den zweiten Weg gehen: alsó den Weg Abaelards, den Weg vom Wissen hin zum Glauben an Jesus Christus, den Weg vom Erkennen zum Vertrauen. Die Erfahrung lehrt, daS der moderne Mensch weithin guten Willen hat, diesen zweiten Weg zu gehen. Das Anliegen dieses Buches besteht darin, dem modernen Menschen, dem das Glauben infolge Naturwissenschaft und Technik weithin so schwer falit, eine Hilfe anzubieten und