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Crußwort anlässlich des Ungarisch-Thüringischen BioenergiesymposiumsRoland Richwien (Staatssekretär des Thüringer Ministeriums für Landwirtschafi, Forsten, Umweit und Naturschutz)_Die heutige Veranstaltung ist ein Höhepunid in der Zusammenarbeit zwischen der Karoly-Robert-Hochschuie Gyöngyös und der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft.Die Basis für die heutige Veranstaltung wurde bereits Ende der 90er Jahre geschaffen. Damals wurde durch die Thüringisch-Ungarische gemischte Kommission eine Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Thüringen vereinbart, die viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens umfasste. Vereinbart wurde auch eine Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Jena (FH) und der Hochschule Gödöllő. Um die fachliche Partnerschaft umfassend zu gestalten, nahm die FH Jena die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) für die Bearbeitung der landwirtschaftlichen Themen mit ins Boot. Aus dieser fachlichen Zusammenarbeit entwickelten sich die Kontakte zur Károly Róbert Főiskola in Gyöngyös. Seit einigen Jahren gibt es nun zwischen der Károly- Róbert-Hochschule und der TLL eine Vereinbarung mit dem Ziel der wissenschaftlichen Zusammenarbeit, der gegenseitigen Präsentation von Projekten oder der Teilnahme an von den Partnern organisierten Konferenzen.Im Januar dieses Jahres wurde die Vereinbarung zwischen der TLL und der Károly-Róbert-Hochschule erneuert. Das heute stattfindende Bioenergiesymposium und die an den nächsten beiden Tagen stattfindenden Exkursionen zu vorbildlichen Thüringer Bioenergieprojekten wird die Partnerschaft mit Leben erfüllen.Im Laufe der Veranstaltung werden nicht nur die TLL und die FH Jena Forschungsschwerpunkte, bearbeitete Projekte und wissenschaftliche Ergebnisse vorstellen, auch die ungarischen Partner werden uns einen aktuellen Einblick in ihre Arbeit geben.Die Themen Biomasseproduktion und Energieerzeugung aus Biomasse als Bestandteil des großen Komplexes erneuerbare Energien haben in den letzten Jahren in der politischen Diskussion und im gesellschaftlichen Alltag große Bedeutung erreicht.Eine sichere Energieversorgung und der Schutz des Klimas gehören zu den wichtigsten globalen Herausforderungen der Menschheit. Erneuerbare Energien, Energieeinsparung und der Einsatz effizienter Technologien sind zentrale Strategien, um diese Herausforderungen zu meistern.Weltweit haben sich 66 Staaten eigene Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien gesetzt. Ebenso viele Länder setzen Politikmaßnahmen ein, um den Anteil Erneuerbarer Energien an der Energieversorgung zu erhöhen.Die Staaten der Europäischen Union, haben sich verpflichtet, bis 2020 den Anteil Erneuerbarer Energien auf 20 % zu erhöhen. Gleichzeitig streben sie eine 20%ige Reduzierung der Treibhausgasemissionen an.Bereits vor den tragischen Ereignissen von Fukushima spielten die erneuerbarenBioenergie Symposium52/2012