Bővebb ismertető
Vorbemerkung
Vorbemerkung
In dieser Phase der Institutsentwicklung, wo wir beginnen, auf eine Dekade der intensivierten Projektarbeit in MOE zurückzublicken, nicht zum Abschluß, vielmehr um sie neu zu bestimmen, ist Auswertung angesagt. Dies nicht in der Form einer Evaluierung, und auch nicht als klassischer Rechenschaftsbericht. Beides kann und soll dieser Band nicht sein. Allerdings informiert er über Ziele und das Geleistete, erleichtert somit Antworten auf die Fragen, was denn warum und wie funktioniert hat, vielleicht auch unter ähnlichen Bedingungen und mit gewissen Modifikationen anderswo machbar sein könnte. Diese Informations- und Wissenslücke zu schmälern, um verbesserten und erweiterten Austausch zu ermöglichen, ist beabsichtigt. Lernen aus Erfahrungen soll so möglich werden.
Dies erscheint umso wichtiger, je näher das Datum der Integration der ersten MOE-Länder in die EU rückt. Bi- und trilaterale Zusammenarbeit im Rahmen von EU-Programmen zur EB, in denen die ungarischen Partner eine wachsende Rolle spielen werden, veHangen erhöhte Kenntnis über die Realitäten und Potentiale, unter denen sie fachliche und vertragliche Verbindungen eingehen können. Insofern ist es der Versuch, mit dem Blick auf die EB in Praxis, Politik und Theorie, komparative und kooperative Ansätze zu diskutieren. Für das Institut ist der sorgfältig unterscheidende, und doch die ganze Region berücksichtigende Blick unter projektstrategischen Gründen bedeutsam, denn schon jetzt werden die Aufgaben thematisch gebündelt als EB und die EU-Osterweiterung, als EB im Rahmen des Balkanstabilitätspaktes und als EB mit Ländern innerhalb der GUS. Es verbleiben viele Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten, aber es bestehen zugleich erhebliche Unterschiede.
Entscheidend für den insgesamt als erfolgreich eingeschätzten Vedauf war und ist, daß es in Ungarn zu einem weitgehend fruchtbaren Zusammenwirken der entscheidenden Akteure gekommen ist, die heute oft als PPP - public-private-part-nership - in der Entwicklungszusammenarbeit und auch der Erwachsenenbildung genannt werden. Der Staat hat in einer schwierigen Transformationsperiode anerkennenswerte Leistungen erbracht, nicht nur bei den Rahmenbedingungen wie der Gesetzgebung, vielmehr auch durch eine im Vergleich zu vielen anderen MOE-Ländern besseren Finanzierung. Viele der Zivilorganisationen haben eine Mindestunterstützung erhalten und genutzt, durch Anträge bei nationalen und europäischen Instanzen ihre Basis zu verbreitern, um vermehrte und verbesserte Angebote zu machen. Universitäten haben in einem erstaunlichen Umfang auf
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