Bővebb ismertető
EINLEITUNGWeder in der ungarischen Volksseele noch in der Musik gab es je eine Gärung, die mit der des 19. Jahrhunderts verglichen werden könnte. Es vollzog sich bei uns rmn zum erstenmal eine Demokratisierung, welche die westlichen Völker im 16. Jahrhundert erlebt haben.Das volkstümliche XAed itist die erste Massenerscheinung einer atlverständlichen ungarischen populären Musite, die auch heute noch alte WeU als eine solche versteht. Über ein halbes Jahrhundert spiegelte sie das allgemeine musikalische Bewußtsein des Landes wider. Es ist zweifellos, daß vn allen unseren Kunstmusilcversuchen etwas Ungarisches vmr. Speziell ungarisch ist die Literatur der völkstümlichen Lieder des 19. Jahrhunderts. Wie sehr sich die Nation in ihr erkannte, beweist allein schon ihre allgemeine Verbreitung.IiKodAly: Magyarság a zenében (Ungartum in der Musik).olkstümliche Lieder zur Unterscheidung vom eigentlichen Volkslied nennen wir die über das ganze ungarische Sprachgebiet verbreiteten ungarischen Lieder des 19. Jahrhunderts. Ihre Entstehung kann vom Anfang des Jahrhunderts bis auf einige Dezermien über die Jahrhundertwende hinaus angesetzt werden. Über das Sprachgebiet verbreitet: in diesem Ausdruck und das muß stark betont werden ist die Verbreitung in die Tiefe mit inbegriffen. Es handelt sich um Lieder, die von unbekannten, zumeist städtischen, manchmal benennbaren Autoren stammen und die in Stadt und Land gleicherweise populär wurden.Sucht man eine Erklärung dieses Phänomens desgleichen in unserer Geschichte nicht zu finden ist, es sei denn in den Urzeiten, daß nämlich Herrschaft und Bauer zur gleichen Zeit (wenn auch nicht miteinander, nicht in derselben Gesellschaft) die gleichen Lieder singen , muß auf den Verlauf der volkstümlichen Liederbewegung ein flüchtiger Blick geworfen werden.Die Einseitigkeit der städtischen Kunst, die der volklichen Wurzeln und der frischen Luft Jahrhunderte hindurch entbehrte, löste bereits im 18. Jahrhundert ihre Rückwirkung aus. Bei uns, in erster Linie in unserem literarischen Leben, erschien sie infolge der Herderschen Initiative. Der Aufruf Miklós Révais (1782) bezieht sich auf die Volksdichtung und das Sammeln der Lieder, dasselbe wiederholt István Sástdob (1801). Sie trennen zwar noch nicht Altes vom Volkshaften, István Kultsáe (1818) aber will schon die Lieder des gemeinen Volkes, der auf Gehöften und in Dörfern lebenden Bauern sammeln lassen. Gy. Fejér erhebt die Klage (1817), daß solche Lieder, die bei anderen Völkern schon seit langem Gegenstand der Sammlung sind, wir noch immer bei den untersten Schichten des gemeinen Volkes herumhegen lassen. Csokonai lenkt die