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Ungarn-Jahrbuch 31. [antikvár]

Endre Tóth, Enikő Dácz, Szilvia Rád

Verlag Ungarisches Institut , Megjelenés: 2014. január 01.
 
ABHANDLUNGENEndre Tóth, BudapestDie ungarischen Krönungsinsignien und Sankt StephanEs sind nur wenige Denkmäler aus dem mittelalterlichen Ungarn erhalten geblieben, die mit der Herrscherfamilie der Árpádén verbunden sind. Nur geringe Reste ihrer Paläste haben die Jahrhunderte überstanden, und es ist ein seltener Zufall, wenn ihr Grab, wie das von Béla III. (1172-1196), unberührt blieb. Bei Samuel Aba und Salomon kennen wir nicht einmal die Begräbnisstätten sicher. Noch geringer ist die Zahl der gegenständlichen Denkmäler, die an...
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ABHANDLUNGENEndre Tóth, BudapestDie ungarischen Krönungsinsignien und Sankt StephanEs sind nur wenige Denkmäler aus dem mittelalterlichen Ungarn erhalten geblieben, die mit der Herrscherfamilie der Árpádén verbunden sind. Nur geringe Reste ihrer Paläste haben die Jahrhunderte überstanden, und es ist ein seltener Zufall, wenn ihr Grab, wie das von Béla III. (1172-1196), unberührt blieb. Bei Samuel Aba und Salomon kennen wir nicht einmal die Begräbnisstätten sicher. Noch geringer ist die Zahl der gegenständlichen Denkmäler, die an irgendeinen König geknüpft werden können. Jene bedeutenden Kunstdenkmäler, die früh ins Ausland geraten sind, konnten jedenfalls dem Untergang entgehen. So wurde beispielsweise der fürstliche Säbel mit Goldbeschlag aus der Zeit der Landnahme schon zu Lebzeiten König Salomons verschenkt und kam in den Westen: Heute ist er in der Schatzkammer der Wiener Burg zu sehen (das Schwert Karls des Großen).1 Das dem Heiligen Stephan zugeschriebene zweischneidige Schwert kam wahrscheinlich am Ende des 13. Jahrhunderts nach Prag.2 Der mit Miniaturen, Perlen und Steinen verzierte, in Venezien gefertigte Hausaltar von Andreas III. ist heute ein Schatz des Museums zu Bern. Keine der Kostbarkeiten und Schätze der Árpádenkönige blieb im Land - bis auf die Krönungsinsignien, die gesondert in Stuhlweißenburg (Székesfehérvár) gehütet worden waren. Mehrmals waren sie beinahe verschollen oder entkamen nur um Haaresbreite der Vernichtung. Andreas II. erhielt die Krone 1204 nur unter Kriegsandrohung vom österreichischen Herzog Leopold VI. zurück.3 Otto Wittelsbach verlor sie 1301 an der Donau auf der Landstraße und fand sie erst am nächsten Tag wieder. Ilona Kottaner, die Hofdame der Königin, stahl die Krone 1440 für den Kronprinz aus der Burg in Visegrád.4 Als Königin Elisabeth mit Kronprinz Ladislaus V. und der heiligen Krone das Land verließ, überquerten sie die zugefrorene Donau bei Komorn1István Fodor: A bécsi szablya és a prágai kard. Szeged 2000,7-20.2István Fodor: Szent István prágai kardja. In: Koronák, koronázási jelvények. Hgg. Lívia Bende, Gábor Lőrinczy. Ópusztaszer 2001,49-72, hier 49.3Gyula Pauler: A magyar nemzet története az Árpád-házi királyok alatt. II. Budapest 1899, 38-39; Continuatio Admuntensis, 1205. In: Monumenta Germaniae Historica. Scriptores [im Folgenden: MGH SS]. IX. Hg. Georg Waitz. Hannover 1851, 591.' Kottanner Jánosné emlékirata 1439-1440. Hg. Károly Mollay. Budapest 1978.

Termékadatok

Cím: Ungarn-Jahrbuch 31. [antikvár]
Szerző: Endre Tóth , Enikő Dácz Szilvia Rád
Kiadó: Verlag Ungarisches Institut
Megjelenés: 2014. január 01.
Kötés: Vászon
ISBN: 9783929906677
Méret: 160 mm x 240 mm
Endre Tóth művei
Enikő Dácz művei
Szilvia Rád művei
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