Bővebb ismertető
Vorwort
Motto:
Schreib' dein eigenes Lehrßuch!
Das Motto „Schreib' dein eigenes Lehrbuch!" ist gleichzeitig das Programm dieses Buches: Nach getaner Arbeit
sieht man, dass man die wesentlichen Schlussfolgerungen auch sehr komplizierter Sachverhalte selbst formuliert
hat. Auch für individuelle Ansätze bleibt z.B. bei Analysen und Projekten Platz. Dafür bietet dieses Buch die Basis,
deswegen wurde es vom Verfasser „Basisbuch" genannt.
Das Basisbuch greift auf vorwiegend ungarische wissenschaftliche, journalistische und amtliche Quellen zurück.
Es hat in erster Linie einen didaktisch-methodischen Anspruch und will keine grundlegend neuen geographisch-
fachwissenschaftlichen Erkenntnisse bieten. Das Basisbuch verzichtet darauf, den Schülern eine fertige Realität
vorzustellen, sondern fordert sie heraus, ihre eigenen Interpretationen verstärkt einfließen zu lassen. Es soll den
Schülern im Geographieunterricht ein Höchstmaß an selbstständigem Arbeiten ermöglichen und ist daher zum
Selbststudium und zur Unterstützung des schulischen Geographieunterrichts geeignet.
Der Schüler setzt sich bei der Beschäftigung mit diesem Buch mit den Informationen auseinander, die ihm im
schulischen und außerschulischen Alltag z.B. in den Medien begegnen. Das Basisbuch gibt Anregungen; diesen
sollen die Schüler einen eigenen Sinn und eine eigene Richtung geben. Sie vollziehen also nicht passiv nach, was
der Lehrer sagt, sondern formen aktiv ihr eigenes Bild. Falsche Überlegungen werden in Kauf genommen, sie
sollen zur Diskussion herausfordern.
Die Lerneinheiten führen von naturgeographischen Themen über die Ökologie zur Wirtschaft und
Infrastruktur Ungarns. Die Entwicklung Budapests wird stadtgeographisch analysiert. Die Erdgeschichte
Mitteleuropas, die bevölkerungsgeographischen Themen und die Geschichte der EU leiten zur Regionalen
Geographie über.
Das Basisbuch besteht aus Arbeitsblättern und verbindenden Texten. Der Benutzer erstellt so sein eigenes
Geographiebuch und erwirbt damit Grundlagenwissen. Arbeitsblätter mit der gleichen Signatur (oben links) haben
ähnliche Inhalte. Es ist also nicht nötig, im Unterricht alle Materialien durchzuarbeiten. Der Unterricht kann sich pro
Thema (z.B. Erdgeschichte) auf ein Kapitel (z.B. Erdgeschichte 1, Erdgeschichte 2 usw.) beschränken, die übrigen
Blöcke sind zur Vertiefung des Gelernten oder für das Selbststudium gedacht.
In hohem Maße kommen Primärquellen zum Tragen (z.B. Zeitungsartikel, Statistiken usw.); den Schülern wird die
Möglichkeit gegeben, Fakten und Äußerungen selbstständig zu analysieren und daraus Schlussfolgerungen zu
ziehen. Den Vorrang haben dabei ungarische Veröffentlichungen. Primärquellen und Info-Texte schulen das
Leseverstehen, die Bearbeitung der einzelnen Abschnitte fördern das schriftliche Ausdrucksvermögen. Im
Basisbuch finden sich außerdem eine Vielzahl von Sprechanlässen, die sowohl die Meinungsbildung, als auch die
Gesprächsführungsfähigkeit in der deutschen Sprache fördern. Projekte und Diskussionsrunden aktualisieren das
Basisbuch und bieten Ansätze für wissenschaftliche Forschungsarbeit. Die methodische Vielfalt des Basisbuchs
bietet dem Schüler unterschiedliche Zugänge zum Material, die im Unterricht und im Selbststudium individuell
genutzt werden können.
Ungarn unter der Lupe korrespondiert mit dem Lehrbuch Bora Gy./Nemerkenyi A: Die Geographie Ungarns,
Budapest 1998\ Das Basisbuch ergänzt viele Sachverhalte dieses Lehrbuchs mit neuen Angaben und Hinweisen.
Die neue Auflage von Die Geographie Ungarns knüpft wiederum aktualisierend an viele Aspekte an, die in Ungarn
unter der Lupe angesprochen werden.
Quellen wurden unverändert übernommen und nicht an die neue Rechtschreibung angepasst.
Geographische Ortsnamen werden immer in deutscher Sprache verwendet, wenn sie gebräuchlich sind; „Balaton"
und „Plattensee" erscheinen abwechselnd.
Zum Basisbuch wird ein Lehrerband erstellt, der Lösungsvorschläge und methodisch-didaktische Hinweise bietet.
Zu mehreren Kapiteln gehören Karten und Abbildungen, auf die sich die Aufgaben beziehen. Dabei empfiehlt sich
fallweise die Benutzung weiterer Atlanten und Stadtplänen, das ist aber nicht unbedingt nötig.