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iVllT neunundzwanzig Jahren legte Gilles de Rais, Marschall von Frankreich und Iierr von vielen Seelen, sein Schwert hin, und war doch noch lange nicht aller Lorbeer von den Báumen geschnitten, denn ein Krieg fand nur im Beginn eines andern sein Ende, und von des Gilles Tapferkeit berichten alle Chronisten, von ihr und vielem sonst Erstaunlichen seiner Lebensweise. Denn er hatte seine eigenen Soldaten, seine Priester mit einem von ihm ernannten Bischof, dem Francesco Prelati, den er sich aus Italien holté, um einen zu habén, mit dem er Lateinisch sprechen konnte, und er liefi vor dem Voike ein máchtiges Theater spielen, mit fünfhundert Akteuren, und war sein eigener Dichter, und spielte selber die Rolle des Gilles de Rais. Er verschwendete was er besaft. Und als ein königliches Dekret dem Verkauf seiner letzten Sitze Einhalt tat, ging er auf sein Schlofí Tiffanges, schrieb alte Handschriften ab für seine Bibliothek, wie des Ovid Metamorphosen, für die er einen Einband fertigte aus weifiem Saffian mit silbernen Ecken und einem silbernen Kreuz auf dem Rücken. Niemand war bei ihm als Francesco, mit dem er lateinisch von den Geheimnissen sprach. Gilles: Sieh, Franciseus, ich habe mein Weib hin-