Bővebb ismertető
UnkrautgcmeinscliaftcnGroupcmcnts d'íidvenliccsWced CommuniticsIn ciner vom Mcnschcn nicht bcrührtcn Pflanzcngcmcinschart cnt-schcidcn vor allém Bodcn und Klima darübcr, wclchc Pdanzenartcn zusammcn vorkommcn. Doch wo treffen wir heute noch solchc urwüchsigen Pflanzcn-gcmeinschaftcn? Sie sind fast nur noch in Naturschutzparks und Rescrvatcn zu finden.In der sogenannten Kulturland-schaft hat der Mensch seit Jahrtauscnden die Zusammensetzung der Pflanzen-gcmcinschaften beeinfluBt, im Aekerland vor allém durch die verschiedenen Methoden der mechanischen Bodcn-bearbeitung, im Grasland durch die Nutzungsmethoden, Beweidung und Schnitt.Seit einigen Jahrzehnten bestimmt die Anwcndung von chemischen Hilfs-stolTcn, wie Mineraldünger und neuer-dings Unkrautbekámpfungsmittel (Herbizide), in zunehmendem MaBe die Zusammensetzung der Unkrautgcmeinscliaftcn im Kulturland. Selektive Herbizide habén ihre charakteristischen Wirkungsspektren. Sie bekampfen zwar die wichtigsten Unkráuter, jedoch nicht alle Pflanzen einer Gemeinschaft. Die vom Hcrbizid nicht erfaCten Unkráuter profilicren vom frei werdenden Raum und vom Dünger. Sie können sich sehr rasch ausbreiten und zu sogenannten Problemunkráutern werden, falls sie nicht mit einem anderen Herbizid wirk-sam bckámpft werden.Der Vorrat an Unkrautsamen im Boden ist enorm. Man findet in der Lite-ratur Angaben von nahezu einer halbcn Millión Samen pro Quadratmeter. Die Kcimfahigkeit der Samen blcibt im Boden z.T. jahrzehntelang erhalten. Daher können Pflanzen, die früher kaum beachtet wurden und als Unkráuter keine Rolle gespielt habén, plötzlich in Massen auftreten, sobald ihre früheren Konkur-renten ausfallen. Die Kenntnis, wie die Unkrautgemeinschaften vor der Anwcndung selektiver Herbizide zusammen-gesetzt waren, ist daher nicht nur von akademischem Interesse. Ihre Pflanzen-arten sind im Boden als Samen vorhan-den und als potentielle Unkráuter anzusehen.Für die Praxis ist es besonders wichtig, die Unkráuter im Jugendstadium erkennen zu können, zu einem Zeit-punkt, in dem eine wirksamc Bckámpfung noch möglich ist. Die Wahl des gceig-neten Mittels hángt von der Zusammensetzung der Unkrautgemeinschaften ab.Die Unkrautgemeinschaften Europas umfassen die meisten Ackcr-unkráuter Mitteleuropas. Viele von ihnen finden sich auch in den angrenzenden Gebieten oder sind Kosmopoliten. Die 24 Fotos zeigen insgesamt 116 Unkraut-arten im Jugendstadium und in verschiedenen spáteren Entwicklungsstadien. Sowohl die unterschiedliche Farbtönung wie auch das zeitlich verschiedene Auf-laufen der einzelnen Arten kommt in den Aufnahmen besonders gut zum Ausdruck. Die Unkráuter sind im ganzen Werke cinhcitlich numeriert. Das beilicgcnde Glossarium ermöglicht die gegenseitige Zuordnung von Abbildung, wissen-schaftlichcr Bezeichnung, deutschcr sowic frcmdsprachiger Vulgarbezeichnung für jedes einzelne Unkraut.Die Unkrautgemeinschaftcn Euro-pas sind nach pflanzcnsoziologischcn Ge-sichtspunkten konzipiert. In der Appendix Sociologica sind Beziehungcn zwischcn Standort und Unkrautgemeinschaft sowie Detaildaten zu den einzelnen Aufnahmen zusammengestellt.