Bővebb ismertető
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kalenderfreunde! Sechsundvierzig Jahre nach unserer Vertreibung überreichen wir zum vierundvierzigsten Male das Jahrbuch UNSER HAUSKALENDER. Ein Blick in die KJeine Bibliographie, - dankenswerter Weise zusammengestellt von Landsmann August Rukatukl, - die wir für die Jahrgánge 1-37 im Jahrbuch 1986 und für die Jahrgánge 38-41 im Jahrbuch 1989 finden, zeigt unser Bemühen, Ihnen eine lebendige und interessante Lektüre zu prásentieren. Wir berichteten über die Geschichte unserer ganzen Volksgruppe, aber auch reichlich aus allén deutsch bewohnten Régiónén unserer altén Heimat. Über UNSERE POST und UNSER HAUSKALENDER erfuhren wir mehr voneinander, als damals, in der Abgeschiedenheit der einzelnen Siedlungsgebiete. Den Einwand, den wir manchmal hören, von uns kommt nicht's drin, kann man nur vom Standpunkt des Lokalpatrioten her verstehen. Wenn wir UNS aber als die Gemeinschaft der vertriebenen Deutschen aus Ungarn betrachten, dann steht von uns immer sehr viel drin! In diesem Sinne wollen wir Ihnen dieses Jahrbuch anempfehlen. Lesen Sie wieder die Berichte über Persönlichkeiten und Leistungen unseres Volkes, über das damalige Leben in Ungarn, aber auch Beitráge aus der neuen Heimat, denn vergessen wir es nicht, auch hier habén wir bereits eine fast 50jáhrige Geschichte! Erzáhlungen, Gedichte und heitere Episoden bereichern, so hoffen wir, Ihr Lesevergnügen. Wie immer, laden zahlreiche Bilder zum Verweilen in der Vergangenheit ein. Möge Ihnen UNSER HAUSKALENDER ein treuer Begleiter durch das Jahr 1992 werden. Abschliefíend begrüfíen wir unsere neuen Leser in den neuen Bundeslándern und hoffen, dafí sie an unserem Jahrbuch gefallen finden, und dafí wir sie in Zukunft auch zu unserer treuen Leserschaft rechnen dürfen. Ihre Schriftleitung Neujahrslied Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste wandeln sich zur Seiten. Und wo eine Tráne falit, blüht auch eine Rose, Schön gemischt, noch eh' wir's bitten, ist für Thronen und für Hütten Schmerz und Lust im Lose. War's nicht so im altén Jahr? Wird's im neuen enden? Sonnen wallen auf und nieder, Wolken geh n und kommen wieder, und kein Wunsch wird's wenden. Gebe denn, der über uns wágt mit rechter Waage, jedem Sinn für seine Freuden, jedem Mut für seine Leiden in die neuen Tage. Jedem auf des Lebens Pfad einen Freund zur Seite, ein zufriedenes Gemüte, und zu stiller Herzensgüte Hoffnung ins Geleite. Johann PeterHebel