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Unser Universum [antikvár]

Roy A. Gallant

 
VorwortAls Kind schaute ich immer den Flugzeugen am Himmel nach. Als ich dann später selbst Pilot war, meinte ich, daß mich auch das Flugzeug noch nicht hoch genug trug. Noch immer konnte ich nicht so weit gelangen, wie mein Auge reichte. Das spornte mich an, und schließlich flog ich zum Mond. Für Neil Armstrong, Buzz Aldrin und mich war das ein sehr langer Flug. Doch im Vergleich zur Reise zu unserem nächsten Stern bedeutete es nur einen winzigen Schritt. Die Entfernung von der Erde zum Mond beträgt etwa 385 000 Kilometer. Bis zum...
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VorwortAls Kind schaute ich immer den Flugzeugen am Himmel nach. Als ich dann später selbst Pilot war, meinte ich, daß mich auch das Flugzeug noch nicht hoch genug trug. Noch immer konnte ich nicht so weit gelangen, wie mein Auge reichte. Das spornte mich an, und schließlich flog ich zum Mond. Für Neil Armstrong, Buzz Aldrin und mich war das ein sehr langer Flug. Doch im Vergleich zur Reise zu unserem nächsten Stern bedeutete es nur einen winzigen Schritt. Die Entfernung von der Erde zum Mond beträgt etwa 385 000 Kilometer. Bis zum nächsten Stern, Próxima Centauri, sind es 40 Billionen. Da ich Entfernungen hier auf der Erde leichter erfassen kann, betrachtete ich mir also Sterne, die ich nie besuchen werde, mit den Augen des Astronomen. So bekam ich eine Vorstellung von der Schönheit und Majestät des Universums, wie sie dieses Buch mit überwältigenden Bildern zeigt.Astronomen sind zu beneiden. Sie brauchen die Erde nicht wirklich zu verlassen, doch ihre Gedanken und Vorstellungen schweifen durch die Weiten des Alls. Kepler, der die Planeten auf ihren Umlaufbahnen verfolgte und Einstein, der die Ordnung des Universums auf Papier bannte, konnten uns nicht von den Fesseln der Schwerkraft befreien. Doch sie gaben unseren Vorstellungen Schwingen.Wer weiß, vielleicht ist die Zeit nicht fern, da wir auch die Schwerkraft überwinden. Astronauten sind bereits mit Raketen auf den Mond geflogen; die Pioneer-Sonde hat sogar unser Sonnensystem verlassen. Technisch ist es bereits möglich, Menschen in einer neunmonatigen Reise auf den Mars zu schicken. Reisen zu anderen Planeten nehmen immer realistischere Züge an. Schon wenden wir uns den Monden von Jupiter und Saturn zu und versuchen, deren Geheimnisse zu ergründen. Seit Voyager Aufnahmen zur Erde funkte, haben sich die Jupitermonde von bloßen Licht-punkten im Teleskop zu beeindruckenden, farbigen Sphären gewandelt. lo Europa Ganymed Callisto. Der bloße Klang der Namen weckt die Neugier in mir. Noch aufregender sind die Aussichten, unser Wissen über den Saturn zu erweitern. Bereits heute wissen wir, daß Titan, einer der Saturnmonde, von einer dichten Atmosphäre umgeben ist. Für mich ist Titan das lohnendste Studienobjekt im Universum überhaupt.Jenseits des Pluto - soviel muß zugegeben werden - stehen wir den Entfernungen ziemlich hilflos gegenüber, zumindest, wenn man die Lichtgeschwindigkeit als generelles Geschwindigkeitsmaß benutzt. Doch noch vor nicht allzu langer Zeit war die Wissenschaft auch überzeugt, die Schallmauer" würde niemals durchbrochen werden. Nach heutigem Wissen scheinen uns Einsteins Erkenntnisse die Sterne für alle Ewigkeit zu verschließen. Doch vielleicht gelingt es eines Tages, den Menschen aus der Enge seines Körpers zu befreien und ihn an beliebigen Orten neu zu schaffen. Dann wäre Einsteins Barriere gefallen, und der Mensch könnte das Universum auf der Suche nach Wesen auf gleicher oder höherer Entwicklungsstufe durchstreifen.Je genauer unser Bild von anderen Pleme-ten wird, um so schöner bietet sich unser eigener dar. Von meinem Flug zum Mond ist mir der Anblick unseres so zerbrechlichen Heimatplaneten Erde in weit lebendigerer Erinnerung, als die lebensfeindhchen, felsigen Weiten des Erdtrabanten, Ein einladendes, lockendes Licht, zartes Blau und Weiß, ein winziger Punkt in der schwarzen Unendlichkeit des Raumes, Wir müssen die Erde als uns anvertrauten Schatz hüten und bewahren. Die Erde darf nicht untergehen.In den nächsten zwanzig Jahren wird die Astronomie zu neuen, aufregenden Erkenntnissen gelangen, die heute noch niemand erahnt, Mit Hilfe von Teleskopen im WeltraumDieser beeindruckende Nachtstart von Apollo 17 bildete den krönenden Abschluß einer Reihe von Raketenstarts, die 12 US-Astronauten auf den Mond brachten.

Termékadatok

Cím: Unser Universum [antikvár]
Szerző: Roy A. Gallant
Kiadó: Bechtermünz Verlag
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
ISBN: 3828933912
Méret: 270 mm x 270 mm
Roy A. Gallant művei
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