Bővebb ismertető
ErinnerungsbildeR Ich bin am JurasüdfuB geboren. Ein Solothurner geht nicht auf den WeiBenstein, die Röti oder auf die Hasenmatt, sondern er geht auf den Berg. Ein richtiger Solothurner geht wáhrend der langen Winternebelzeit so oft er kann auf den Berg. Früher hingen an solchen Nebeltagen in der Stadt untén beim Bieltor und beim Baseltor rosarote Kartontafeln mit der Aufschrift « WeiBenstein hell». Deshalb weiB ich, daB über der grauen Suppe des Alltags der Hímmel liegt als «WeiBenstein hell». Die dreieckige Blumenmatte auf dem WeiBenstein nahe am Himmel oben heiBt «Göyferlatsch»; ein Göyferlatsch ist ein EBmánteli - welches sich das Kurhaus umgebunden zu habén scheint. Über dem Göyferlatsch auf der Terrasse des Kurhauses steht fest in den Boden verschraubt ein Fernrohr, durch das man gegen Geld die ganze Alpenkette von nahem anschauen kann. Bei Föhn kann man all die Viertausender gratis von bloBem Auge viel langer betrachten; so habe ich als Kind die Alpen zum ersten Mai gesehen. Als ErstkláBler durfte ich ins Sommerlager nach Saas Fee fahren. In Kandersteg wurde mir fürchterlich übel; nein, nicht wegen dem Tuttifrutti, sondern wegen der Reisetablette, die mir meine Mutter für alle Fálle mitgegeben hatte ... ich hatte sie für alle Fálle gleich mit dem Tuttifrutti zusammen hinuntergeschluckt, und das hat meinen Magén zu jener Revolte gebracht, deren Spuren sich nur allzudeutlich über einige Wagen entlang der Bern-LötschbergSimplon-Bahn hin abzeichneten. Ich schamte mich gehörig, aber danach war mir sehr viel wohler. In Brig muBten wir in das rote Zermatter Báhnli umsteigen und in Stalden in das gelbe Postauto. In Saas Grund war die Fahrt zu Ende, und unsere Koffer wurden auf die Rücken der Maultiere gebunden. Hinter den Halbeseln gingen wir zu FuB den Kapellenweg hinauf nach Saas Fee. Der schwitzende Pfarrer nahm den Kreuzweg keuchend und betend unter die FüBe. Wir lieBen ihn bald hinter uns.